Blitzkrieg
Erste Einblicke von Dmitri
Entwickler: Nival Interactive
Herausgeber: RuneSoft
System: Mac OS X
Erscheint: Frühjahr 2008 in Deutsch
Demo: n.v.
Genre: Strategie / Wirtschaft
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: 35-40 ¤
Freigabe: ab 16 Jahren, Infos zur USK
Kommt es, kommt es nicht? Kommt es, kommt es nicht? Spätestens seit ein sehr bekannter Mac-Onlinehändler das Zweite Weltkriegs-Strategical in seine Angebotsliste aufnahm, war die Macintosh-Welt am rätseln. Nun lüftet sich das Geheimnis und siehe da, das bereits im Jahr 2003 für den PC erschienene Blitzkrieg kommt tatsächlich noch für unseren Lieblingscomputer!
Gut, in Ordnung – um vor PC-Freunden mit dem Mac-Spielemarkt zu werben, wird sich das in Ehren ergraute Strategiespiel natürlich nur schwerlich eignen. Lasst euch dabei also nicht erwischen. Aber freuen darf man sich natürlich dennoch – und zwar gerade die Besitzer älterer Rechner, denn Blitzkrieg macht seine Sache selbst auf der guten alten G4-Generation noch sehr ordentlich.
Spielerisch erhalten Mac-Kommandeure vor jedem der Einsätze zunächst eine kurze, politisch unverfängliche Darstellung der historischen Situation sowie die Einsatzziele für die kommende Schlacht. Hier kommandiert ihr dann eine stets gegebene Anzahl von Infanterie, Panzern, Lastwagen, Spähpanzern und mehr durch die 3D-Terrains und seid damit beschäftigt, alles Kriegsgerät des Gegners zu Altmetall zu verwandeln. Freunde eines gemächlichen Basisbaus kommen hier also nicht auf ihre Kosten, denn Blitzkrieg konzentriert sich voll auf das Schlachtgetümmel. Das merkt man allein schon an den über 200 detaillierten Einheiten des Zweiten Weltkriegs, worunter sich namhafte Vertreter wie der sowjetische T-34 Panzer, die deutsche 8,8 Flak oder der amerikanische Sherman-Panzer befinden. Hinzu kommt noch eine stattliche Anzahl an Lufteinheiten, die ihr allerdings nur indirekt per Koordinatenangabe eingreifen lassen könnt. Der große Clou besteht nun natürlich darin, diese kombinierten Waffen möglichst zum Nachteil eures in drei Schwierigkeitsgraden agierenden Gegners einzusetzen.
Gut, in Ordnung – um vor PC-Freunden mit dem Mac-Spielemarkt zu werben, wird sich das in Ehren ergraute Strategiespiel natürlich nur schwerlich eignen. Lasst euch dabei also nicht erwischen. Aber freuen darf man sich natürlich dennoch – und zwar gerade die Besitzer älterer Rechner, denn Blitzkrieg macht seine Sache selbst auf der guten alten G4-Generation noch sehr ordentlich.
Totaler Krieg auf dem Macintosh
Es tobt mal wieder der Zweite Weltkrieg über die Bildschirme der Bundesrepublik und ihr dürft auf Seiten aller drei Fraktionen wie Sowjets, Alliierte und Achsenmächte an den Kampfhandlungen teilnehmen. Neben je einer Kampagne pro Kriegspartei (mit je circa 20 Missionen) dürfen sich Hobbygeneräle auch an einem Mehrspieler-Modus über LAN oder das Internet versuchen. Da ist es nur schade, dass ihr keinen Editor mit an die Hand geliefert bekommt, mit dem sich neue Szenarien erschaffen und danach mit Freunden genießen lassen. Dafür erhalten alle Freunde historischer Vehikel aber ein Einheitenhandbuch mitgeliefert, in dem ihr euch in aller Ruhe mit den Vertretern der jeweiligen Waffengattungen vertraut machen könnt.Spielerisch erhalten Mac-Kommandeure vor jedem der Einsätze zunächst eine kurze, politisch unverfängliche Darstellung der historischen Situation sowie die Einsatzziele für die kommende Schlacht. Hier kommandiert ihr dann eine stets gegebene Anzahl von Infanterie, Panzern, Lastwagen, Spähpanzern und mehr durch die 3D-Terrains und seid damit beschäftigt, alles Kriegsgerät des Gegners zu Altmetall zu verwandeln. Freunde eines gemächlichen Basisbaus kommen hier also nicht auf ihre Kosten, denn Blitzkrieg konzentriert sich voll auf das Schlachtgetümmel. Das merkt man allein schon an den über 200 detaillierten Einheiten des Zweiten Weltkriegs, worunter sich namhafte Vertreter wie der sowjetische T-34 Panzer, die deutsche 8,8 Flak oder der amerikanische Sherman-Panzer befinden. Hinzu kommt noch eine stattliche Anzahl an Lufteinheiten, die ihr allerdings nur indirekt per Koordinatenangabe eingreifen lassen könnt. Der große Clou besteht nun natürlich darin, diese kombinierten Waffen möglichst zum Nachteil eures in drei Schwierigkeitsgraden agierenden Gegners einzusetzen.
Versteckt euch dort, hinter den Bäumen!
Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der Nutzung des Kampfgebiets zu, dass euch das legen eines Hinterhalts im nahen Waldstück oder einem strategisch günstigen Häuserblocks ermöglicht. Auch lassen sich Einheiten wie Artillerie und Haubitzen mit Sandsäcken befestigen, was im Falle eines Nahkampfes zusätzlichen Schutz gegenüber Angriffen verleiht. Leider ist das historische Kräfteverhältnis der Einheiten teilweise nicht so ganz korrekt: Da holen Flakstellungen mit jedem Schuss einen Flieger vom Himmel und Panzer sind generell so mächtig, dass ihnen selbst verschanzte PAK-Stellungen aus dem Hinterhalt nichts ernsthaftes anhaben können. Auch taktisch weißt Blitzkrieg so seine Schwächen auf, denn oft ist gar keine situationsbedingte Strategie gefragt – geschickte Flankenangriffe werden vom Spiel beispielsweise oftmals eher bestraft, denn belohnt. In dieser Beziehung hatte auf Windows-PCs bereits der Konkurrent "Sudden Strike" eindeutig die Nase vorn.Blitzkrieg ist nicht nur Old-School – es sieht auch so aus!
Und auch die Technik reißt fünf Jahre nach der PC-Veröffentlichung natürlich keine Bäume mehr aus. Blitzkrieg ist nämlich nicht nur Old-School – es sieht auch so aus! Immerhin wurden die Karten mit viel Liebe zum Detail gestaltet und insbesondere den Typus des typisch sowjetischen Dorfes hat man hervorragend getroffen, was auch daran liegen mag, dass Entwickler Nival Interactive direkt aus Russland stammt. Auf unseren Testkonfigurationen (siehe unten) lief Blitzkrieg zudem sehr flüssig und mit minimalen Ladezeiten, aber dass war natürlich auch nicht anders zu erwarten. Unsere Preview-Fassung hatte allerdings noch Probleme beim Abspielen von Videosequenzen, sowie kleinere Macken bei der Lokalisierung (es schlichen sich immer noch englische Sätze ein) was aber bis zur Veröffentlichung behoben sein dürfte.Ausblick
Blitzkrieg ist trotz des Alters ein unterhaltsames Strategiespiel – hoffentlich denkt nur niemand bei den Verantwortlichen, dass die User dafür wirklich 40 Euro zahlen werden. Das wäre dann nämlich doch ein bisschen zu viel des Guten, schließlich ist für den Windows-PC mittlerweile schon Teil 2 erhältlich und der Erstling gar schon für 10% des Macintosh-Verkaufspreises zu haben. Man wird wohl also entweder ein ziemlicher Macintosh-Ethusiast oder aber noch Besitzer eines spielehungrigen G4/G5-Rechners sein müssen, der nach zuletzt spärlicher Kost gierig nach neuem Futter lechzt. Vielleicht wird man hier vor dem offiziellen Verkaufsstart der Realität ja noch etwas Rechnung tragen.
POSITIV
- drei umfangreiche Kampagnen
- Mehrspieler-Modus im LAN und Internet
- schöne Einbindung des Terrains
- Mehrspieler-Modus im LAN und Internet
- schöne Einbindung des Terrains
NEGATIV
- Einheitenbalancing unausgewogen
- voraussichtlich hoher Preis
- noch kleine technische Macken
- voraussichtlich hoher Preis
- noch kleine technische Macken
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
mittel
mittel
(n. getestet)
mittel
mittel
(n. getestet)
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G4 867 Mhz 256 MB RAM 32 MB Grafikkarte (inkl. Intel GMA 950) Mac OS X 10.4 |
G4 1 Ghz 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4.11 |
G4 1,2 Ghz 768 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4.11 |
iMac G5 2 Ghz 2048 MB RAM ATI Radeon 9600 (128 MB) Mac OS X 10.4.11 PowerMac G4 MDD 867 Mhz Dual 2048 MB RAM ATI Radeon 9800 (128 MB) Mac OS X 10.5.2 |





