Ghost Master
Erste Einblicke von Felix
Entwickler: Zonic
Herausgeber: Feral Interactive
System: Mac OS X, Mac OS Classic
Erscheint: Herbst 2003 in Deutsch
Demo: Ja, Download now!
Genre: Fun / Kinderspiele
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: 40-45 ¤
Freigabe: ab 6 Jahren, Infos zur USK
Versammle dein Geisterteam, junger Ghost Master, und verwende die
Kräfte deiner Geister, um Angst und Schrecken in den Herzen der
Lebenden zu säen! Denk daran: Wir Jenseitigen sind nicht dazu in der
Lage, die fragile Existenz eines Sterblichen zu beenden (na ja,
zumindest wäre das nicht sehr wahrscheinlich). Unsere Aufgabe ist es
vielmehr, den Sterblichen den erforderlichen Respekt vor den Toten
beizubringen – indem wir sie so erschrecken, dass sie sich ins Hemd
machen. Und dabei sollten wir so viel Spaß wie möglich haben.
Startet man ein neues Spiel bekommt man zunächst ein sehr witziges Intro zu sehen. Eine Familie sitzt friedlich am Tisch und veranstaltet einen Spieleabend, doch plötzlich spukt es überall. Die Familie bekommt Angst und begegnet bei ihrer Flucht immer neuen schrecklichen Geistern.
Möchte man aber erstmal etwas durch die Gegend spuken, können wir gleich in das erste Level einsteigen. Dort erklärt euch eine Dame mit einer etwas merkwürdigen Stimme das Interface von Ghost Master. Dies ist für das erste aufeinander Treffen sehr hilfreich, sollte man aber schon Profi im Erschrecken sein, kann man das Tutorial im Menü deaktivieren.
Hat man alles so weit verstanden, kann man mit dem eigentlichen Auftrag, den man nach der Ladezeit erhält, loslegen. Im ersten Level müssen wir zum Beispiel mehrere Studentinnen aus ihrem Haus geistern, im späteren Spielverlauf kommen wir aber auch an Orte wie etwa dem Krankenhaus. Um mit der "Arbeit" zu beginnen, musst du dir mehrere Geister zusammenstellen oder zusammenstellen lassen. Denn du hast ein Team, welches aus dir selbst, dem Ghost Master und aus Geistern, den so genannten Huntern, besteht. Du hast die Aufgabe deine Haunter in dem Level zu platzieren und ihnen bestimmte Anweisungen zugeben wie sie ihre magischen Kräfte einsetzen sollen. Verteile deine Geister in den Leveln an Schlüsselstellen wo die Sterblichen sich sicher fühlen, umso größer ist der Schreck wenn du zu spuken beginnst. Verwende möglichst immer verschiedene magische Kräfte, so dass die Sterblichen sich nicht langweilen.
Deine Geister benötigen eine regelmäßige Versorgung mit Plasma, um in der Ebene der Sterblichen zu existieren. Das Plasma wird durch die Ängste der sterblichen Menschen erzeugt. Du musst also dafür sorgen, dass deine Haunter immer wieder für schrecken im Haus sorgen, denn wenn sich die Sterblichen wieder beruhigen wird dir Plasma abgezogen und deine Geister könnten nach kurzer Zeit wegen plasmamangels nicht mehr in der Ebene der Sterblichen existieren.
Die einfache Regel lautet also:
Erschrecke Sterbliche, um Angst zu erzeugen, was dann wiederum Plasma erzeugt, das benötigt wird, um die Kräfte der Geister zu stärken, welche die Sterblichen erschrecken.
Im Gegensatz zur Grafik kann der Sound komplett überzeugen, schöne gruselige Soundeffekte wo man nur hinhört. Hier hat das Entwicklerteam richtig gute Arbeit geleistet. Doch es gibt für uns deutsche Spieler einen sehr negativen Punkt. Die deutsche Sprachausgabe ist sehr unpassend, anders kann man dies leider nicht sagen. Die deutschen Synronstimmen wirken dünn und man hat teilweise das Gefühl, dass diese mit Dialekt sprechen.
Kommen wir zur Performance, Ghost Master benötigt laut Feral Interactive einen G3 / G4 Prozessor mit mindestens 700 Mhz, 128 MB RAM (OS 9) / 256 MB RAM (OS X) und eine 16 MB Grafikkarte. Auf unserem Testrechner - einem PowerMac G4 867 Mhz Dual, 1792 MB RAM und einer Radeon 9800 mit 128 MB RAM - lief die Previewversion nicht sonderlich rund wie man es sich vielleicht erwartet hätte. So gab es im normalen Gameplay wie auch in den Einstiegsfilmen zu jedem Level immer mal wieder kleinere Ruckler. Laut der Portierungsfirma Zonic entspricht die Performance unserer Previewversion etwa der der finalen Verkaufsversion.
Eine weitere Sache hat uns ebenfalls irritiert, so liegen die Mac-Systemanforderungen sehr viel höher als die der PC Version. So wird auf einem PC nur ein Pentium 3 mit 450 Mhz benötigt, auf dem Mac fast ein doppelt so hoch getakteteter G3 / G4.
Start
Die Installation der Previewversion welche wir von Feral Interactive bekommen haben gestaltete sich wie immer recht einfach. Man muss nur das Installationsprogramm ausführen und nach ein paar Augenblicken können wir direkt ins Spiel einsteigen. Im Hauptmenü angekommen, haben wir die üblichen Menüpunkte neues Spiel, Spiel laden, Optionen usw.Startet man ein neues Spiel bekommt man zunächst ein sehr witziges Intro zu sehen. Eine Familie sitzt friedlich am Tisch und veranstaltet einen Spieleabend, doch plötzlich spukt es überall. Die Familie bekommt Angst und begegnet bei ihrer Flucht immer neuen schrecklichen Geistern.
Gameplay
Ist das Intro beendet, können wir uns nun entscheiden, ob wir in die Geisterschule in Gravenvile gehen möchten, oder gleich mit dem spuken beginnen möchten. In der Geisterschule können wir unsere Geister trainieren um sie noch schreckhafter zu machen. Denn für den weiteren Spielverlauf ist es sehr Vorteilhaft mehrere Geistereien im Petto zu haben.Möchte man aber erstmal etwas durch die Gegend spuken, können wir gleich in das erste Level einsteigen. Dort erklärt euch eine Dame mit einer etwas merkwürdigen Stimme das Interface von Ghost Master. Dies ist für das erste aufeinander Treffen sehr hilfreich, sollte man aber schon Profi im Erschrecken sein, kann man das Tutorial im Menü deaktivieren.
Hat man alles so weit verstanden, kann man mit dem eigentlichen Auftrag, den man nach der Ladezeit erhält, loslegen. Im ersten Level müssen wir zum Beispiel mehrere Studentinnen aus ihrem Haus geistern, im späteren Spielverlauf kommen wir aber auch an Orte wie etwa dem Krankenhaus. Um mit der "Arbeit" zu beginnen, musst du dir mehrere Geister zusammenstellen oder zusammenstellen lassen. Denn du hast ein Team, welches aus dir selbst, dem Ghost Master und aus Geistern, den so genannten Huntern, besteht. Du hast die Aufgabe deine Haunter in dem Level zu platzieren und ihnen bestimmte Anweisungen zugeben wie sie ihre magischen Kräfte einsetzen sollen. Verteile deine Geister in den Leveln an Schlüsselstellen wo die Sterblichen sich sicher fühlen, umso größer ist der Schreck wenn du zu spuken beginnst. Verwende möglichst immer verschiedene magische Kräfte, so dass die Sterblichen sich nicht langweilen.
Deine Geister benötigen eine regelmäßige Versorgung mit Plasma, um in der Ebene der Sterblichen zu existieren. Das Plasma wird durch die Ängste der sterblichen Menschen erzeugt. Du musst also dafür sorgen, dass deine Haunter immer wieder für schrecken im Haus sorgen, denn wenn sich die Sterblichen wieder beruhigen wird dir Plasma abgezogen und deine Geister könnten nach kurzer Zeit wegen plasmamangels nicht mehr in der Ebene der Sterblichen existieren.
Die einfache Regel lautet also:
Erschrecke Sterbliche, um Angst zu erzeugen, was dann wiederum Plasma erzeugt, das benötigt wird, um die Kräfte der Geister zu stärken, welche die Sterblichen erschrecken.
Grafik, Sound & Performance
Die Grafik erinnert stark an Unreal Tournament, was im ersten Moment gar nicht mal so schlecht klingt. Jedoch schaut alles etwas kantig aus, auch das hinzuschalten von FSAA (Full-Screen Anti Alisasing) ändert nicht viel. Die Spezialeffekte wenn man zum Beispiel grade einen Spuk ausführt, sehen hingegen sehr nett aus.Im Gegensatz zur Grafik kann der Sound komplett überzeugen, schöne gruselige Soundeffekte wo man nur hinhört. Hier hat das Entwicklerteam richtig gute Arbeit geleistet. Doch es gibt für uns deutsche Spieler einen sehr negativen Punkt. Die deutsche Sprachausgabe ist sehr unpassend, anders kann man dies leider nicht sagen. Die deutschen Synronstimmen wirken dünn und man hat teilweise das Gefühl, dass diese mit Dialekt sprechen.
Kommen wir zur Performance, Ghost Master benötigt laut Feral Interactive einen G3 / G4 Prozessor mit mindestens 700 Mhz, 128 MB RAM (OS 9) / 256 MB RAM (OS X) und eine 16 MB Grafikkarte. Auf unserem Testrechner - einem PowerMac G4 867 Mhz Dual, 1792 MB RAM und einer Radeon 9800 mit 128 MB RAM - lief die Previewversion nicht sonderlich rund wie man es sich vielleicht erwartet hätte. So gab es im normalen Gameplay wie auch in den Einstiegsfilmen zu jedem Level immer mal wieder kleinere Ruckler. Laut der Portierungsfirma Zonic entspricht die Performance unserer Previewversion etwa der der finalen Verkaufsversion.
Eine weitere Sache hat uns ebenfalls irritiert, so liegen die Mac-Systemanforderungen sehr viel höher als die der PC Version. So wird auf einem PC nur ein Pentium 3 mit 450 Mhz benötigt, auf dem Mac fast ein doppelt so hoch getakteteter G3 / G4.
Fazit
Mit Ghost Master kommt ein völlig neues Spielprinzip auf den Macintosh. Dank des unverbrauchten Themas bietet es sehr viel Spaß für jede Altersklasse. Der schöne und gruselige Sound mit schönen Spezialeffekten im grafischen Bereich macht den Halloween-Abend zu einem schaurigen Spektakel. Leider ist die Anzahl der Missionen etwas gering ausgefallen, zudem gibt es leider keinen Mehrspielermodus. Für alle die jetzt gespannt auf die Vollversion warten, können sich seit dem 17. Oktober mit der Demoversion die Zeit bis zum Release etwas verkürzen.
POSITIV
- stimmungsvoller Sound
- neuartiges Spielprinzip
- schöne Spezialeffekte
- neuartiges Spielprinzip
- schöne Spezialeffekte
NEGATIV
- zu hohe Systemanforderungen
- hakelige Steuerung
- deutsche Synronstimmen wirken unpassend
- hakelige Steuerung
- deutsche Synronstimmen wirken unpassend
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
sehr gut
(n.v.)
mittel
sehr gut
(n.v.)
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G3 / G4 mit 700 Mhz 256 MB RAM 16 MB Grafikkarte Mac OS 9.1 / 10.1.3 750 MB Festplatte |
G4 mit 1 Ghz 512 MB RAM 32 MB Grafikkarte Mac OS X 10.2 |
G4 mit 1,25 Ghz 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.2 |
G4 867 Mhz Dual Radeon 9800 Pro 1792 MB DDR-RAM Revolution 7.1 |





