Need for Speed - Carbon
Erste Einblicke von Felix
Entwickler: Electronic Arts
Herausgeber: Electronic Arts
System: Mac OS X
Erscheint: Sommer 2007 in Deutsch
Demo: n.v.
Genre: Simulation
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: 45-50 ¤
Freigabe: ab 12 Jahren, Infos zur USK
Eigentlich hätte Need for Speed schon im Jahre 2001 seine Premiere auf dem Mac feiern sollen – damals wollte Aspyr Need for Speed - Porsche Unleashed für den Mac veröffentlichen, da es aber unlösbare Probleme bei der Portierung gab, stoppte man das Vorhaben. Gut sechs Jahre später dürfen sich Mac-Spieler nun endlich über ein Spiel der beliebten Rennspielserie freuen. Im August 2007 möchte Electronic Arts höchstselbst Need for Speed - Carbon für Intel-Macs auf den Markt bringen.
Need for Speed - Carbon ist in der fiktiven US-Metropole Palmot angesiedelt, in der es Straßenrennen zu absolvieren gilt. Das obligatorische Aufmotzen des Boliden fehlt ebenso wenig wie die hippe Rap-Musik. Ein wenig erinnert das Spiel an die 2 Fast 2 Furious Kinofilme und somit ist klar, dass EA vor allem die junge Zielgruppe ansprechen möchte. Das Herzstück von Need for Speed - Carbon ist der Karrieremodus, der die Geschichte von Need for Speed - Most Wanted fortsetzt. Bei der Rückkehr nach Palmot fallen wir zunächst in die Hände von Cross, einem Ex-Polizisten aus Rockport (Schauplatz von Most Wanted), der noch eine Rechnung mit uns offen hat. Doch zum Glück kommt uns unser alter Bekannter Darius, der mittlerweile zum mächtigen Crew-Boss aufgestiegen ist, zur Hilfe, zum Dank erwartet er zugleich unsere Unterstützung. Mit Hilfe der charmanten Ex-Freundin Nikki gilt es eine eigene Crew aufbauen und Straßenrennen gewinnen, um ganze Stadtviertel von anderen Gangs zu erobern. Eine Crew besteht aus mehreren Fahrern, die allesamt ein Spezialgebiet vorzuweisen haben – sei es das Tunen von Motoren oder ähnliches. Aber auch fahrerisches Geschick ist bei den Rennen gefragt, so haben sie jeweils Aufgaben wie das Blocken von Gegner, Abkürzungen zu finden oder uns im Windschatten nach vorne zu „ziehen“.
Als Basis für unsere Crew dient ein kleines Haus mit Garage. Von dort aus steigen wir immer wieder ins Geschehen ein, beispielsweise um in der City etwas herum zu cruisen. Doch Obacht wenn man in ein Gebiet fährt, welches von einer anderen Crew kontrolliert wird – denn die finden es so gar nicht witzig, wenn sich ein „Fremder“ in deren Territorium bewegt und so kann es schon einmal zu einem spontanen Rennen um die Ehre kommen. Aber auch die Polizei liegt auf der Lauer und hat sich zum Ziel gesetzt, Temposünder gnadenlos aus dem Verkehr zu ziehen. Eine wilde Verfolgungsjahr ist nicht selten, macht dennoch immer wieder jede Menge Spaß. Auf den Straßen Palmots sind außerdem regelmäßig Eventfelder vorzufinden, fährt man über ein solches und aktiviert es per Tastatur, startet ein kleines Rennen mit anderen Crews. Gewinnt man mehrere dieser Wettbewerbe in einem Viertel, so kontrolliert die eigene Gang fortan dieses Gebiet. Zusätzlich winken neue Gegenstände, um das Auto zu tunen, diese können aber auch in Geschäften, die in der Stadt verteilt sind, erworben werden.
Abseits des Karrieremodus dürfen aber auch schnelle Rennen, Herausforderungen (z.B. als Polizist einen Temposünder jagen) sowie eine Drift-Meisterschaft absolviert werden. Außerdem gibt es noch die Canyon-Rennen. Die engen, kurvigen und steilen Bergstraßen außerhalb von Palmot versprechen in jedem Fall knifflige Rennen, zumal man an einigen Passagen durch die Leitplanke hinunter ins Tal schießen kann. Ein Onlinemodus zum Austragen von Mehrspielerduellen ist vorhanden.
Insgesamt gibt es mehr als 50 Fahrzeuge, die in drei Kategorien aufgeteilt sind. Unter ihnen sind Klassiker wie Corvettes oder Ford Mustangs anzutreffen, aber auch Modelle neueren Baujahrs wie ein Mercedes SLR McLaren, Dodge Viper oder VW Golf sind freizuspielen.
Grafisch gesehen ist Need for Speed - Carbon das hübscheste Rennspiel, welches der Macintosh bisher gesehen hat. Bei entsprechend hohen Grafikeinstellungen - nur auf den neusten MacPro und MacBook Pro Modellen zu empfehlen - glänzt und spiegelt es wohin man nur sieht. Die komplette Umgebung wird beispielsweise en detail an der Karosserie reflektiert und selbst der Asphalt glänzt im Scheinwerferlicht, wenngleich alles etwas übertrieben wirkt. Auch das Geschwindigkeitsgefühl wird durch Motion-Blur Effekte - unschärfe Effekte links und rechts - sehr gut vermittelt. Sound-technisch muss sich das Spiel natürlich auch nicht verstecken. Need for Speed - Carbon ist im Übrigen keine klassische Portierung, sondern setzt auf die Cider-Technologie. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass die normale Windows-Version des Spiels als Mac-Programm unter Mac OS X läuft, dabei werden on-the-fly Windows-Systembefehle in Mac OS X kompatible übersetzt. Wie gut das funktioniert, wird man mit der finalen Ausgabe sehen. Ein Windows-Gefühl soll dabei aber nicht aufkommen und so verspricht der Cider-Entwickler TransGaming, dass sich alles ganz Mac-like anfühlt.
Wenn im August Need for Speed - Carbon für Intel-basierte Macs erscheint, darf sich die Mac-Spielgemeinde in jedem Fall freuen. Es ist zwar schade, dass PowerPC-Macs nicht in den Genuss des Spiels kommen, doch muss man auch sagen, dass diese ohnehin für das Spiel nicht genug Leistung zu bieten hätten. Hoffen wir, dass Cider dem Spielvergnügen keinen Abbruch tut und wir Mac-Spieler nach all den Jahren des Wartens auf mehr Rennspiele viel Spaß haben werden – denn Need for Speed - Carbon verspricht jede Menge heiße Rennaction im Großstadtdschungel und engen Bergpassagen.
Need for Speed - Carbon ist in der fiktiven US-Metropole Palmot angesiedelt, in der es Straßenrennen zu absolvieren gilt. Das obligatorische Aufmotzen des Boliden fehlt ebenso wenig wie die hippe Rap-Musik. Ein wenig erinnert das Spiel an die 2 Fast 2 Furious Kinofilme und somit ist klar, dass EA vor allem die junge Zielgruppe ansprechen möchte. Das Herzstück von Need for Speed - Carbon ist der Karrieremodus, der die Geschichte von Need for Speed - Most Wanted fortsetzt. Bei der Rückkehr nach Palmot fallen wir zunächst in die Hände von Cross, einem Ex-Polizisten aus Rockport (Schauplatz von Most Wanted), der noch eine Rechnung mit uns offen hat. Doch zum Glück kommt uns unser alter Bekannter Darius, der mittlerweile zum mächtigen Crew-Boss aufgestiegen ist, zur Hilfe, zum Dank erwartet er zugleich unsere Unterstützung. Mit Hilfe der charmanten Ex-Freundin Nikki gilt es eine eigene Crew aufbauen und Straßenrennen gewinnen, um ganze Stadtviertel von anderen Gangs zu erobern. Eine Crew besteht aus mehreren Fahrern, die allesamt ein Spezialgebiet vorzuweisen haben – sei es das Tunen von Motoren oder ähnliches. Aber auch fahrerisches Geschick ist bei den Rennen gefragt, so haben sie jeweils Aufgaben wie das Blocken von Gegner, Abkürzungen zu finden oder uns im Windschatten nach vorne zu „ziehen“.
Als Basis für unsere Crew dient ein kleines Haus mit Garage. Von dort aus steigen wir immer wieder ins Geschehen ein, beispielsweise um in der City etwas herum zu cruisen. Doch Obacht wenn man in ein Gebiet fährt, welches von einer anderen Crew kontrolliert wird – denn die finden es so gar nicht witzig, wenn sich ein „Fremder“ in deren Territorium bewegt und so kann es schon einmal zu einem spontanen Rennen um die Ehre kommen. Aber auch die Polizei liegt auf der Lauer und hat sich zum Ziel gesetzt, Temposünder gnadenlos aus dem Verkehr zu ziehen. Eine wilde Verfolgungsjahr ist nicht selten, macht dennoch immer wieder jede Menge Spaß. Auf den Straßen Palmots sind außerdem regelmäßig Eventfelder vorzufinden, fährt man über ein solches und aktiviert es per Tastatur, startet ein kleines Rennen mit anderen Crews. Gewinnt man mehrere dieser Wettbewerbe in einem Viertel, so kontrolliert die eigene Gang fortan dieses Gebiet. Zusätzlich winken neue Gegenstände, um das Auto zu tunen, diese können aber auch in Geschäften, die in der Stadt verteilt sind, erworben werden.
Abseits des Karrieremodus dürfen aber auch schnelle Rennen, Herausforderungen (z.B. als Polizist einen Temposünder jagen) sowie eine Drift-Meisterschaft absolviert werden. Außerdem gibt es noch die Canyon-Rennen. Die engen, kurvigen und steilen Bergstraßen außerhalb von Palmot versprechen in jedem Fall knifflige Rennen, zumal man an einigen Passagen durch die Leitplanke hinunter ins Tal schießen kann. Ein Onlinemodus zum Austragen von Mehrspielerduellen ist vorhanden.
Insgesamt gibt es mehr als 50 Fahrzeuge, die in drei Kategorien aufgeteilt sind. Unter ihnen sind Klassiker wie Corvettes oder Ford Mustangs anzutreffen, aber auch Modelle neueren Baujahrs wie ein Mercedes SLR McLaren, Dodge Viper oder VW Golf sind freizuspielen.
Grafisch gesehen ist Need for Speed - Carbon das hübscheste Rennspiel, welches der Macintosh bisher gesehen hat. Bei entsprechend hohen Grafikeinstellungen - nur auf den neusten MacPro und MacBook Pro Modellen zu empfehlen - glänzt und spiegelt es wohin man nur sieht. Die komplette Umgebung wird beispielsweise en detail an der Karosserie reflektiert und selbst der Asphalt glänzt im Scheinwerferlicht, wenngleich alles etwas übertrieben wirkt. Auch das Geschwindigkeitsgefühl wird durch Motion-Blur Effekte - unschärfe Effekte links und rechts - sehr gut vermittelt. Sound-technisch muss sich das Spiel natürlich auch nicht verstecken. Need for Speed - Carbon ist im Übrigen keine klassische Portierung, sondern setzt auf die Cider-Technologie. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass die normale Windows-Version des Spiels als Mac-Programm unter Mac OS X läuft, dabei werden on-the-fly Windows-Systembefehle in Mac OS X kompatible übersetzt. Wie gut das funktioniert, wird man mit der finalen Ausgabe sehen. Ein Windows-Gefühl soll dabei aber nicht aufkommen und so verspricht der Cider-Entwickler TransGaming, dass sich alles ganz Mac-like anfühlt.
Wenn im August Need for Speed - Carbon für Intel-basierte Macs erscheint, darf sich die Mac-Spielgemeinde in jedem Fall freuen. Es ist zwar schade, dass PowerPC-Macs nicht in den Genuss des Spiels kommen, doch muss man auch sagen, dass diese ohnehin für das Spiel nicht genug Leistung zu bieten hätten. Hoffen wir, dass Cider dem Spielvergnügen keinen Abbruch tut und wir Mac-Spieler nach all den Jahren des Wartens auf mehr Rennspiele viel Spaß haben werden – denn Need for Speed - Carbon verspricht jede Menge heiße Rennaction im Großstadtdschungel und engen Bergpassagen.

POSITIV
- Need for Speed endlich auf dem Mac
- rasante Rennen
- schöne Grafik mit allerlei Effekten
- rasante Rennen
- schöne Grafik mit allerlei Effekten
NEGATIV
- im Vergleich zu früheren Need for Speed Titeln keine Innovationen, wobei das Mac-Spieler weniger stören dürfte
- hungrig auf schnelle Hardware
- hungrig auf schnelle Hardware
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
sehr gut
sehr gut
(n. getestet)
mittel
sehr gut
(n. getestet)
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| Intel-Mac (weitere Infos sind noch nicht bekannt) |
Intel-Mac (weitere Infos sind noch nicht bekannt) |
Intel-Mac (weitere Infos sind noch nicht bekannt) |
MacBook Pro Core 2 Duo 2,33 Ghz 2048 MB RAM Radeon X1600 |





