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Pangea Arcade

Erste Einblicke von Felix

Entwickler: Pangea
Herausgeber: Pangea
System: Mac OS X
Erscheint: Herbst 2006 in Deutsch
Demo: Ja, Download now!
Genre: Action
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: 15-20 ¤
Freigabe: keine USK-Prüfung, Infos zur USK
Ende September lässt Pangea mit der seiner Arcade-Box drei alte Klassiker neu aufleben. Während sich das Spielprinzip der drei Spiele kaum verändert hat, wurde die Präsentation ordentlich aufgepeppt – bunte Grafikeffekte wohin man nur schaut. Games4Mac durfte vorab und exklusiv schon einmal einen Blick auf Firefall, Nucleus und Warheads werfen.

Nachdem der Ordner vom Disk Image auf die Festplatte kopiert wurde, geht es nach der Eingabe der Seriennummer auch schon los. Anstatt drei Programmen, gibt es praktischerweise nur eine Applikation, die alle drei Titel unter einem Hut vereint.

Firefall

Als erstes Spiel schauen wir uns Firefall an, welches schnell zu verstehen ist: Der Spieler steuert ein kleines Raumschiff am unteren Rand des Bildschirms, von oben herab schlängelt sich ein Tausendfüßler oder auch Wurm durch ein Raster von Barrieren. Ziel ist es, dem Tausendfüßler den Gar auszumachen. Allerdings ist Vorsicht geboten, trifft man die Barrieren, so fliegen diese in die Luft und der Wurm kommt schneller als einem Lieb ist nach unten und macht unser Raumschiff Reif für den Schrottplatz. Also immer schön brav zwischen den Barrieren hindurch ballern.

Dennoch macht uns nicht nur der Tausendfüßler Probleme, sondern auch sogenannte von oben fallende Streamers oder von der Seite in das Level bohrende Schrauben. Sägeblätter erschweren zusätzlich das Leben. Nun aber zum Positiven: Es gibt zehn PowerUps die immer mal wieder einzusammeln sind. Mal ist es ein dreifach Schuss, ein Schutzschild, ein Gott-Modus oder einfach ein zusätzliches Leben.

Insgesamt gibt es neun Level, jedes Level besteht aus sechs Würmern bzw. Tausendfüßlern. Nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Level darf man noch ein Bonuslevel bestreiten, um seinen Highscore zu verbessern. Die Steuerung ist schnell erklärt: Mit den Pfeiltasten bewegt man das Raumschiff und mit der Leertaste feuert man Saures.

Nucleus

Baue Atome, so lautet das Spielprinzip. Mit einem Raumschiff muss der Spieler Elektronen suchen und mit Zellkernen verbinden. Klingt ganz einfach, ist es aber nicht immer. Denn kleiner und großer fieser Weltraumschrott fliegt durch die Atmosphäre, doch halb so schlimm, denn die Bordkanone steht einem beiseite. Also Obacht – sonst krachts.

Schon mal von schwarzen Löchern gehört? Gut, denn dann weiß man was passiert, wenn sich ein solches bildet, dies geschieht immer dann, wenn ein Atom gebildet wurde. Für diejenigen, die mit schwarzen Löchern nichts anfangen können: Schnell weg heißt die Devise, ansonsten wird man mit dem Raumschiff und Weltraumschrott in die unendlichen Weiten gesaugt, und wer will das schon?

PowerUps gibt es natürlich auch hier, jedoch in anderer Form. Schießt man ein Schrottteil vom Himmel, so wandelt es sich in ein PowerUp. In Nucleus können dies zusätzliche Punkte, Waffenupgrades oder eine Supernova sein.

Warheads

Mein persönliches Highlight der Pangea Arcade Sammlung ist eindeutig Warheads. Das Kampfgebiet ist in vier Abschnitte unterteilt, jedes wird in regelmäßigen Intervallen bombardiert, mithilfe von mit Raketen bestückter Abwehranlagen gilt es unsere Kraftwerke zu schützen. Fliegt all unser Heiligtum in die Luft, ist der Sektor verloren, gehen alle vier verloren, heißt es Game Over.

Anders als bei Firefall und Nucleus steuert man in Warheads die Raketen mit der Maus. Hier empfiehlt es sich praktischerweise eine Maus mit drei Tasten zu haben, denn die Raketenwerfer sind jeweils links, rechts und in der Mitte platziert, wie die Maustasten belegt sind, sollte nicht schwer zu erraten sein. Diejenigen mit einer Standard Apple Eintastenmaus müssen die Tastatur zur Hilfe nehmen.

Zuviel unüberlegt ballern sollte man in Warheads ohnehin nicht, denn die Raketen sind knapp bemessen. Abhilfe schafft hier nur ein bestimmtes PowerUp, denn sonst ist der Sektor nach einer bestimmten Zeit mehr oder weniger verloren.

Kenn ich doch!

Wie eingangs erwähnt, basieren die drei Spiele auf Klassikern aus der frühen Zeit der Videospiele. Firefall findet seinen Ursprung in dem 1980 von Atari veröffentlichten Centipede, 1993 veröffentlichte Pangea bereits einen Mac-Klon, der jetzt kostenlos erhältlich ist. Ein weiteres Spiel von Atari aus dem Jahre 1980 findet seine Wiederauferstehung in Form von Warheads, welches an Missile Command erinnert. Nucleus Spielideen basieren auf mehren unterschiedlichen Games, allesamt auch aus den achtziger Jahren.

Grafik, Sound und Performance

Zur Grafik kann man eigentlich nur eins sagen: Sie ist knallbunt mit vielen schönen Explosionseffekten. Gut, dies gefällt nicht jedem, aber dadurch schauts trotzdem nicht schlecht aus. Ein cooles Feature bringt auch Pangea Arcade mit, welches man bereits aus Nanosaur 2 kennt: Unterstützung für 3D-Brillen.

Die musikalische Untermalung passt gut zu den jeweiligen Spielen und stört zu keiner Zeit. Für Besitzer von Surround Sound fähiger Hardware mit angeschlossenem 5.1 Soundsystem bietet Pangea Arcade 3D-Audio an. Wer unter Mac OS X 10.3.9 zockt, muss sich dafür die OpenAL Library installieren, diese ist aber im Read Me verlinkt, seit Tiger liefert Apple diese mit. Dies funktionierte in der uns vorliegenden Beta zwar noch nicht fehlerfrei, aber Brian Greenstone von Pangea versicherte Games4Mac, das dies in der finalen Ausgabe behoben ist.

Pangea empfiehlt zum Spielen einen G4 mit einem Ghz, aber auch Besitzern von etwas schwächeren Macs muss nicht Bange werden. Auf unserem Testrechner lief es auch unterhalb der Systemanforderunen sehr ordentlich (Mac OS X 10.3.9 oder höher ist wegen der Universal Binary dennoch ein Muss), wie immer gilt hier: Vorher die Demo ausprobieren.

Fazit

Freunde von Old-School Spielen dürfen sich auf Pangea Arcade freuen, denn die Neuauflage der Klassiker macht einen guten Eindruck. Aber auch Neueinsteiger werden ganz sicher ihren Spaß an den drei Arcade-Titeln finden.

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POSITIV
- schöne Grafikeffekte
- drei alte Klassiker mit neuem Schwung
- gute Soundtracks je Spiel
NEGATIV
- für einige eventuell zu bunt
Ersteinschätzung
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
sehr gut
sehr gut
(n.v.)
mittel

MINIMUM STANDARD OPTIMUM TESTRECHNER
G4 1 Ghz
512 MB RAM
60 MB Festplatte
64 MB Grafikkarte
Mac OS X 10.3.9
G4 1,2 Ghz
768 MB RAM
64 MB Grafikkarte
Mac OS X 10.3.9
G4 1,33 Ghz
1024 MB RAM
128 MB Grafikkarte
Mac OS X 10.4
G4 867 Mhz Dual
1792 MB RAM
Radeon 9800 Pro
Mac OS X 10.4.6