Penumbra - Overture
Erste Einblicke von Alessandro
Entwickler: Kalypso Media
Herausgeber: Frictional Games
System: Mac OS X
Erscheint: Herbst 2007 in Englisch
Demo: Ja, Download now!
Genre: Adventures / RPG
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: 15-20 ¤
Freigabe: ab 16 Jahren, Infos zur USK
Nachdem Penumbra zunächst nur eine Technikdemo darstellte, diese jedoch in der Fachpresse auf sehr positive Resonanz gestoßen ist, entschloss man sich bei Entwickler Frictional Games dazu „mehr“ aus der Demo zu machen und auf Basis selbiger ein vollwertiges, kommerzielles Produkt zu entwickeln.
„Vollwertig“ jedoch nur indirekt, da Penumbra, dem aktuell umstrittenen Trend folgend, in Episodenform veröffentlicht wird. Episode 1 ist für PC und Linux bereits verfügbar und bald auch für Mac OS X. Episode 2 und 3 sollen dann im zweiten, respektive dritten Quartal diesen Jahres veröffentlicht werden.
Da eure Neugier bereits ein unermessliches Ausmaß erreicht hat, nehmt ihr das Buch und blättert darin herum, könnt jedoch nichts davon aufnehmen, da es in einer unbekannten Sprache verfasst wurde. Ihr findet in diesem Buch jedoch einen Zettel, beschriftet mit Koordinaten, welche in Grönland zu lokalisieren sind.
Forsch wie ihr seid, macht ihr euch natürlich auf den Weg zu genannten Koordinaten und irrt erstmal orientierungslos im Schneegestöber herum, bis ihr endlich eine seltsame Einstiegsluke findet. Kaum geöffnet, steigt ihr die rostige Leiter ins Dunkel hinab. Unten angekommen müsst ihr auch schon mit Schrecken feststellen, dass sich selbige mit einem lauten Knarren entzweit und ihr somit nur noch den Weg in die Finsternis beschreiten könnt...
Die Engine ist stark auf Innenarchitektur optimiert, außerdem wurde eine leistungsstarke Physik-Engine integriert. Und genau auf diesem Element baut der Großteil der Rätsel, eigentlich des gesamten Spiels, auf. So könnt ihr Objekte wie zum Beispiel Kisten oder Regale mit der Maus greifen und mit einem kräftigen Schwung gekonnt um- beziehungsweise umher werfen. Dieses Konzept steuert sich zum einen ungewohnt und ein wenig hakelig, zum anderen ist es aber wirklich innovativ und so könnt ihr tatsächlich die Kraft eures Handelns „fühlen“. Überhaupt verhält sich alles physikalisch korrekt in der Spielwelt von Penumbra.
Ein Beispiel:
Zu Anfang seid ihr nur mit einer Taschenlampe unterwegs, für welche ihr zunächst auch noch Batterien suchen müsst. Dabei stoßt ihr auch auf eine Spitzhacke. Erst geht es nicht weiter, aber dann findet ihr hinter einem Regal einen Durchgang. Nachdem ihr es beiseite geschoben habt stoßt ihr nach einer gruseligen Wanderung durch diverse finstere Gänge auf einen Maschinenraum. Hier steht der Generator, welcher wieder für Stromversorgung und somit bessere Lichtverhältnisse sorgen würde. Leider fehlt auch ihm die Batterie.
Diese ist einer Holzkiste versteckt, für welche eure Kraft und eure Spitzhacke leider nicht ausreichen, um diese aufzubrechen. Also schiebt ihr die Kiste in ein nahegelegenes Loch, woraufhin sie hinunter stürzt und zerberstet. Das Loch flugs runter gekraxelt holt ihr die Batterie und könnt damit den Generator starten. Neben derlei Rätsel gibt es aber auch genretypische Logik- und Inventarrätsel („kombiniere A mit B, um C zu erhalten usw.).
Die Story wird oft durch Dokumente, Karten, Notizen und ähnliches fortgesponnen, welche als eine Art Rückblende dienen und alles noch mysteriöser erscheinen lassen.
Vorsicht ist jedoch geboten, denn obwohl Penumbra alles andere als ein Ego-Shooter sein möchte, tauchen selten, aber doch ab und an, diverse Monster wie Wölfe oder Riesenspinnen auf, um ein ständiges Gefühl der Bedrohung zu erzeugen. Diese Gegner sind dann aber auch wirklich hart zu bezwingen und ihr segnet schneller das Zeitliche als euch lieb ist. Ihr könnt die Gegner auf konventionelle Weise mit diversen Waffen wie der Spitzhacke oder sogar Dynamitstangen beharken, alternativ könnt ihr aber auch die Umgebung dazu nutzen diese zu töten. Schnappt euch einfach einen schweren Gegenstand und zertrümmert ihn auf dem Feind – klingt makaber, aber wer denkt schon darüber nach, wenn es heißt „der Wolf oder ich?“.
Dennoch, die Demo wirkt noch sehr steril und teils grob. Hier sehe ich noch viel Verbesserungspotenzial.
Ich bin jedenfalls schon sehr auf das fertige Produkt gespannt und empfehle allen Action- und Adventure-Fans Penumbra zumindest im Auge zu behalten! Eine Beta-Demo gibt es bereits zum Ausprobieren.
„Vollwertig“ jedoch nur indirekt, da Penumbra, dem aktuell umstrittenen Trend folgend, in Episodenform veröffentlicht wird. Episode 1 ist für PC und Linux bereits verfügbar und bald auch für Mac OS X. Episode 2 und 3 sollen dann im zweiten, respektive dritten Quartal diesen Jahres veröffentlicht werden.
Von Finsternis umschlossen
Die Story von Penumbra - Overture beginnt bereits sehr mysteriös: Ihr schlüpft in die Haut von Philipp und nachdem eure Mutter verstorben ist, erhaltet ihr einen Brief eures Vaters. Diesen habt ihr jedoch bis dato noch nie zu Gesicht bekommen, geschweige denn irgendeinen Kontakt zu ihm gehabt. Laut eurer Mutter hatte er sich bereits vor eurer Geburt mitsamt seiner Gründe für diese Aktion aus dem Staub gemacht. Im Brief eures Vaters müsst ihr schockierendes und rätselhaftes entdecken: zum einen schreibt er, während ihr seine Zeilen lest, dass er bereits tot sein wird und zum anderen liegt ein Schlüssel für ein Schließfach bei. Ihr sollt das dort bereitliegende Buch umgehend verbrennen.Da eure Neugier bereits ein unermessliches Ausmaß erreicht hat, nehmt ihr das Buch und blättert darin herum, könnt jedoch nichts davon aufnehmen, da es in einer unbekannten Sprache verfasst wurde. Ihr findet in diesem Buch jedoch einen Zettel, beschriftet mit Koordinaten, welche in Grönland zu lokalisieren sind.
Forsch wie ihr seid, macht ihr euch natürlich auf den Weg zu genannten Koordinaten und irrt erstmal orientierungslos im Schneegestöber herum, bis ihr endlich eine seltsame Einstiegsluke findet. Kaum geöffnet, steigt ihr die rostige Leiter ins Dunkel hinab. Unten angekommen müsst ihr auch schon mit Schrecken feststellen, dass sich selbige mit einem lauten Knarren entzweit und ihr somit nur noch den Weg in die Finsternis beschreiten könnt...
Das Gameplay
Ihr betrachtet das Geschehen aus der Ego-Perspektive und ebenso steuert es sich zunächst auch (sprich: WASD/Maus-Konzept). Da es sich bei Penumbra aber nicht um einen Ego-Shooter, sondern um ein Survival-Horror-Adventure aus der Ich-Perspektive handelt, geht es hier selten um den Einsatz von roher Gewalt.Die Engine ist stark auf Innenarchitektur optimiert, außerdem wurde eine leistungsstarke Physik-Engine integriert. Und genau auf diesem Element baut der Großteil der Rätsel, eigentlich des gesamten Spiels, auf. So könnt ihr Objekte wie zum Beispiel Kisten oder Regale mit der Maus greifen und mit einem kräftigen Schwung gekonnt um- beziehungsweise umher werfen. Dieses Konzept steuert sich zum einen ungewohnt und ein wenig hakelig, zum anderen ist es aber wirklich innovativ und so könnt ihr tatsächlich die Kraft eures Handelns „fühlen“. Überhaupt verhält sich alles physikalisch korrekt in der Spielwelt von Penumbra.
Ein Beispiel:
Zu Anfang seid ihr nur mit einer Taschenlampe unterwegs, für welche ihr zunächst auch noch Batterien suchen müsst. Dabei stoßt ihr auch auf eine Spitzhacke. Erst geht es nicht weiter, aber dann findet ihr hinter einem Regal einen Durchgang. Nachdem ihr es beiseite geschoben habt stoßt ihr nach einer gruseligen Wanderung durch diverse finstere Gänge auf einen Maschinenraum. Hier steht der Generator, welcher wieder für Stromversorgung und somit bessere Lichtverhältnisse sorgen würde. Leider fehlt auch ihm die Batterie.
Diese ist einer Holzkiste versteckt, für welche eure Kraft und eure Spitzhacke leider nicht ausreichen, um diese aufzubrechen. Also schiebt ihr die Kiste in ein nahegelegenes Loch, woraufhin sie hinunter stürzt und zerberstet. Das Loch flugs runter gekraxelt holt ihr die Batterie und könnt damit den Generator starten. Neben derlei Rätsel gibt es aber auch genretypische Logik- und Inventarrätsel („kombiniere A mit B, um C zu erhalten usw.).
Die Story wird oft durch Dokumente, Karten, Notizen und ähnliches fortgesponnen, welche als eine Art Rückblende dienen und alles noch mysteriöser erscheinen lassen.
Vorsicht ist jedoch geboten, denn obwohl Penumbra alles andere als ein Ego-Shooter sein möchte, tauchen selten, aber doch ab und an, diverse Monster wie Wölfe oder Riesenspinnen auf, um ein ständiges Gefühl der Bedrohung zu erzeugen. Diese Gegner sind dann aber auch wirklich hart zu bezwingen und ihr segnet schneller das Zeitliche als euch lieb ist. Ihr könnt die Gegner auf konventionelle Weise mit diversen Waffen wie der Spitzhacke oder sogar Dynamitstangen beharken, alternativ könnt ihr aber auch die Umgebung dazu nutzen diese zu töten. Schnappt euch einfach einen schweren Gegenstand und zertrümmert ihn auf dem Feind – klingt makaber, aber wer denkt schon darüber nach, wenn es heißt „der Wolf oder ich?“.
Die Präsentation
Der technische Unterbau basiert wie gesagt auf einer Eigenentwicklung und diese wurde vollständig auf Innenareale und Physikelemente optimiert. Wirken die Gänge, Objekte und Texturen doch eher öde und wenig detailliert kann vor allem das dynamische, in Echtzeit berechnete Licht- und Schattensystem voll überzeugen. Auch die Physik-Engine verrichtet hervorragend ihren Dienst und ist zu jeder Zeit absolut glaubwürdig. So schafft es Penumbra eine klaustrophobische, gruselige Atmosphäre zu entwickeln, welche einem nicht nur einmal das Blut in den Adern gefrieren lässt.Dennoch, die Demo wirkt noch sehr steril und teils grob. Hier sehe ich noch viel Verbesserungspotenzial.
Fazit
Mit Penumbra könnte Frictional Games neue Akzente im Adventure-Genre setzen. Innovative Ansätze wie zum Beispiel der Einsatz der Egoperspektive, realistische Licht- und Schatteneffekte, eine geniale Physik-Engine sowie nicht zuletzt eine wirklich spannende Story lassen einen potentiellen Hitanwärter vermuten. Allerdings gibt es noch einige Ecken und Kanten wie die zu sterile und teils zu grobe Architektur sowie die leicht hakelige „Schwung“-Maussteuerung, an denen definitiv gefeilt werden sollte.Ich bin jedenfalls schon sehr auf das fertige Produkt gespannt und empfehle allen Action- und Adventure-Fans Penumbra zumindest im Auge zu behalten! Eine Beta-Demo gibt es bereits zum Ausprobieren.

POSITIV
- innovativ
- geniale, beklemmende Atmosphäre
- Licht- und Schatteneffekte sowie Physik beeindrucken
- geniale, beklemmende Atmosphäre
- Licht- und Schatteneffekte sowie Physik beeindrucken
NEGATIV
- hakelige Steuerung
- sterile, kantige Optik
- sterile, kantige Optik
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
gut
(n.v.)
mittel
gut
(n.v.)
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G4 1 Ghz 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4 |
G4 1,2 Ghz 768 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4 |
G5 1,6 Ghz 1024 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4 |
iMac G5 2,1 Ghz 1024 MB RAM Radeon X600XT Mac OS X 10.4.10 |





