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Total Immersion Racing

Erste Einblicke von Felix

Entwickler: Zonic
Herausgeber: Feral Interactive
System: Mac OS X, Mac OS Classic
Erscheint: Winter 2003 in Deutsch
Demo: Ja, Download now!
Genre: Sport
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: 40-45 ¤
Freigabe: ab 6 Jahren, Infos zur USK
Mit Total Immersion Racing (kurz TIR) hat ein weiteres Rennspiel seinen Weg auf den Mac gefunden. Derzeit wird TIR von Zonic für Mac OS 9 und Mac OS X entwickelt und befindet sich in der finalen Entwicklungsphase. Feral Interactive war so freundlich und hat uns eine Preview-Version des Spieles zukommen lassen.

Start

Die Installation gestaltet sich wie immer recht einfach und wird durch ein Installationsprogramm von Vise gemanagt. Die Installation dauerte etwa 4 Minuten auf unserem Testrechner.

Bei dem ersten Start des Programmes fragt TIR nach der Erlaubnis automatisch nach Updates im Internet zu suchen, persönliche Daten sollen aber nicht versendet werden. Nachdem man entweder zugestimmt oder abgelehnt hat, startet auch schon das Intro, leider ist die Auflösung des Films nur 512x384 Pixel und schaut dadurch auf unserem 17" TFT etwas pixelig aus. In diesem sieht man Rennszenen aus der Tourenwagenmeisterschaft, um das ganze noch etwas aufzupeppen, ist actiongeladene Musik untergemischt.

Im Menü angekommen können wir uns entscheiden ob wir eine Karriere, ein Einzel- oder Zweispieler-Rennen starten. Des Weiteren können wir uns gespeicherte Wiederholungen von Rennen ansehen und Highscorelisten betrachten.

Start your engines...

Startest du den Karrieremodus das erste Mal, bekommst du von verschiedenen Teams Vertragsangebote für die kommende Session. Hast du dich für eines entschieden, fährst du das komplette Jahr bei diesem Rennstall.

Anmerkung: Wir konnten den Karrieremodus leider nicht genauer testen, da TIR bei dem Versuch, ein Rennen zu starten, abgestürzt ist. Die Verkaufsversion dürfte diesen Bug nicht enthalten.

Gehen wir also zu den Einzelspielerrennen. Hier können wir uns für ein einfaches, ein Zeit- oder ein Herausforderungs-Rennen entscheiden. In jedem dieser Rennen wählst du dir zunächst eines von 18 Fahrzeugen aus, allerdings muss man sich diese nach und nach im Karrieremodus freischalten. Hat man sich für eine Rennmaschine entschieden, können wir zwischen verschiedenen Strecken wie zum Beispiel Hockenheim, Silverstone oder Monza wählen.

Im einfachen und Herausforderungs-Rennen können wir zunächst in das Qualifikationstraining gehen. Je besser man die Runde beendet, desto weiter vorne steht man später beim fliegenden Rennstart. Beim einfachen Rennen fahren wir gegen unterschiedliche Gegner, in dem Herausforderungsrennen hingegen fährt man beispielsweise gegen andere Audi-Fahrer oder es gibt Duelle zwischen englischen und deutschen Fahrern.

Im Zeitrennen fährt man mehrere Runden gegen seine eigene Bestzeit. Dein Renningenieur verbessert dein Setup mit jeder Runde, so verstellt er von der Box aus die Gänge oder die Flügeleinstellungen.

Das Zweispielerrennen funktioniert leider nur auf einem Computer und nicht über das Netzwerk oder Internet. Der Bildschirm wird bei einem Zweierrennen in zwei Hälften aufgeteilt, man steuert die Rennen über die Tastatur oder über zwei Lenkräder.

Die KI der Gegner

Auf diesem Gebiet ist Total Immersion Racing einfach unschlagbar. So hat jeder Fahrer seine eigene Persönlichkeit und somit auch seinen eigenen Fahrstil. So merkt sich zum Beispiel Fahrer Bernd, dass ich ihn in der letzten Runde von der Strecke gedrängt habe. Entsprechend schlecht ist seine Laune, wenn wir uns im Rennen nochmals begegnen sollten, wird er versuchen sich zu revanchieren. So ist es mir persönlich schon mal passiert, dass mich jemand bei der Zufahrt auf die Start- / Zielgerade in die Boxengasse abgedrängt hat und ich somit wichtige Sekunden auf die Spitze des Feldes verloren habe.

Grafik, Sound und Performance

Die Grafik kann man sehr schwer bewerten. So hat sie teilweise schöne Licht-, Spiegel- und Partikeleffekte, zugleich sieht diese aber auch sehr pixelig und eckig aus, wenn man kein FSAA aktiviert hat. Im Gesamteindruck wirkt diese eher mittelmäßig, besonders wenn man eine schwächere Grafikkarte wie die GeForce 2/4mx, hat welche kein FSAA erlaubt.

Der Sound ist gut gelungen, die Motorengeräusche wirken authentisch. Allerdings wäre hier wünschenswert, wenn es auch Soundeffekte bei durchdrehenden Rädern und ähnlichem gäbe. Sowohl im Menü als auch im Rennen dudeln im Hintergrund ohne Unterbrechung poppige Sounds; diese lassen sich glücklicherweise auch abschalten, denn nach 30 Minuten können einem diese schon auf den Nerv gehen.

Die Performance von TIR ist besonders bei den Ladezeiten erstaunlich gut, so dauert es nur wenige Sekunden bis die Rennstrecke geladen ist und man losdüsen kann. Allerdings sind die Frames Per Second weniger erfreulich, wie man auch auf den Screenshots sehen kann. Aber hier muss man ganz deutlich sagen, dass es sich um eine Preview-Version handelt, welche noch nicht optimiert wurde. Die finale Version sollte sehr viel besser laufen.

Fazit

Total Immersion Racing beeindruckt mit einer herausragenden KI (künstliche Intelligenz), so macht das Rennfahren gleich noch mehr Spaß, wenn dich deine Gegner auf dem Kieker haben. Für Rennsport-Fans ist dieses Spiel ein Muss. Erscheinen soll TIR Ende November, eine Demoversion ist geplant.

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POSITIV
- herausragende KI der Gegner
- sehr kurze Ladezeiten
- gutes Gameplay
- Herausforderungs-Modus
NEGATIV
- Grafik teiweise pixelig und kantig
- Menü nur mit den Pfeiltasten steuerbar
Ersteinschätzung
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
mittel
gut
(n.v.)
mittel

MINIMUM STANDARD OPTIMUM TESTRECHNER
Wurde von Feral noch nicht bekannt gegeben. G3 oder G4 800 Mhz
256 MB RAM
32 MB Grafikkarte
Mac OS X 10.3.x
G4 1 Ghz
512 MB RAM
64 MB Grafikkarte
Mac OS X 10.3.x
G4 867 Dual
1792 MB RAM
Radeon 9800 Pro
Mac OS X 10.3.1