True Combat: Elite
Erste Einblicke von Alessandro
Entwickler: Team Terminator
Herausgeber: Team Terminator
System: Mac OS X, Windows
Erscheint: Herbst 2006 in Englisch
Demo: Ja, Download now!
Genre: Action
sonstige Kosten: keine
Vorauss. Kaufpreis: (kostenlos) ¤
Freigabe: keine USK-Prüfung, Infos zur USK
Neben dem famosen Shareware-Rennspiel Redline landete dieses Jahr noch ein weiterer Kandidat der Kategorie "Extrem selten auf dem Mac-Spielemarkt" auf meiner Festplatte: True Combat: Elite, eine kostenlose Total Conversion Modification für den ebenfalls kostenlosen Online-Taktik-Shooter Wolfenstein – Enemy Territory. Allen wehmütig auf die Counter-Strike Spieler der Windows-Welt blickenden unter euch hat Team Terminator damit nun Abhilfe geschafft.
» G4M: Wolfenstein - Enemy Territory Testbericht
Der Objective-Modus basiert prinzipiell auf dem bereits aus Wolfenstein: Enemy Territory bekannten Spielmodus und bietet gescriptete Missionen. Dabei gilt es meist ein oder mehrere bestimmte Ziele zu erreichen, während der Gegenpart eben dies zu verhindern versucht.
Capture the Flag bietet mittlerweile jeder 3D-Shooter, der etwas auf sich hält:
Zwei Teams, zwei Basen, zwei Flaggen. Flagge schnappen, Beine in die Hand nehmen, in die eigene Basis bringen, Punkte für das eigene Team verbuchen.
Zuletzt sei noch Bodycount erwähnt. Dieser Spielmodus stellt nichts anderes als Team Deathmatch dar.
Zunächst entscheidet ihr euch für den Spielmodus sowie das Spiel im Internet oder im lokalen Netzwerk, anschließend wählt ihr einen der verfügbaren Server bzw. konfiguriert euren Eigenen. Zuletzt geht es zur Wahl der Map.
In der vorliegenden Beta 0.49 sind sechs Maps enthalten. Nicht gerade üppig an der Anzahl, dafür aber wohl durchdacht und hübsch anzusehen. Sie verteilen sich meist auf Stadtgebiete, mitunter sogar in Hamburg, und bieten hauptsächlich sogenanntes CQC (Close-Quarters-Battle, Nahkampf). So seid ihr meist in engen Häuserschluchten, Kanälen, Bürokomplexen und alten Lagerhallen, immer mit der Waffe im Anschlag und eurem Team im Rücken, auf der Pirsch.
Nach dem ihr zum gewählten Server verbunden seid bekommt ihr zunächst ein Briefing zu sehen (in der aktuellen Beta noch nicht integriert) und anschließend wählt ihr das Team eurer Wahl (Spec-Ops oder Terroristen) und könnt bei Bedarf aus verschiedenen Models wählen.
Zuletzt wählt ihr Primär-, Sekundärwaffe und Accessoires wie zum Beispiel Granaten. Dabei stehen euch zahlreiche original Schießprügel wie M4A1, HK-MP5, Desert Eagle .50, MK83 Granaten u.v.m zur Verfügung. Insgesamt könnt ihr für alle drei Kategorien aus circa 25 bis 30 Waffen und Accessoires eure Favoriten wählen. Dabei bleiben manche Schusseisen exklusiv für Spec-Ops bzw. Terroristen vorbehalten.
Das Spiel selbst versucht möglichst nah an der Realität zu bleiben und im Zuge dessen gehen euch vor allem in den ersten Spielstunden schneller und öfter die Lichtlein aus als euch lieb ist. Dabei stellt sich schnell heraus, dass ohne zumindest rudimentäres Teamplay kein Blumentopf zu gewinnen ist. Einzelgänger enden schneller mit einer Kugel zwischen den Augen in der eigenen Blutlache als auf kooperatives Teamplay bedachte Spieler. Wie ihr seht strecken euch bereits wenige Treffer nieder. Der Realismusgrad schlägt sich aber auch auf andere Aspekte des Gameplays nieder. Zum einen gibt es kein Fadenkreuz, ihr zielt per Kimme und Korn oder intuitiv. Des Weiteren verfügt ihr über begrenzte Ausdauer. So erschöpft euer virtueller Protagonist nach einem Sprint oder sportlichen Umhergespringe und wird dadurch kurzzeitig nicht nur unflexibler in der Bewegung, sondern zielt auch ungenauer.
Die Maps sind wie gesagt sehr gut designed und bieten mannigfaltige, taktische Möglichkeiten, Schlupflöcher und Verstecke. Hier sind deshalb gute Reaktionen, Aufmerksamkeit und vor allem Teamplay gefragt. So schleicht, springt, rennt, duckt, kriecht und schießt ihr euch durch die Karten, jeweils den Zielen des Spielmodus folgend.
Das Gameplay ist im Allgemeinen sehr fordernd und fesselnd und durch den hohen Realismus auch wesentlich vereinnehmender und überzeugender als beispielsweise Counter-Strike. Letzteres habe ich langjährig auch im Clan gespielt und TC:E finde ich bereits im jetzigen Beta-Status bereits überzeugender und konsequenter in der Umsetzung.
Die akustische Untermalung weiß ebenfalls zu gefallen, die Soundeffekte wirken allesamt satt und realistisch. In den Maps gibt es Hintergrundsounds passend zum Ambiente, Musik ertönt nur im Hauptmenü. Nettes Detail am Rande: Es gibt hier für jeden Spielmodus einen eigenen Track nebst zugehörigem Hintergrundbild.
Ansonsten macht TC:E im Gesamteindruck generell noch einen sehr unfertigen Eindruck. Nur sechs Maps sind darüber hinaus nicht gerade üppig, hier kommen bis zur finalen Version hoffentlich noch weitere hinzu.
» G4M: Wolfenstein - Enemy Territory Testbericht
Räuber und Gendarm
Prinzipiell handelt TC:E von Einsätzen der Anti-Terror Spezialeinheiten aller Herren Länder im Kampf gegen das mehr oder weniger organisierte Verbrechen. TC:E bietet drei verschiedene Spielmodi: Objective, Capture the Flag und Bodycount.Der Objective-Modus basiert prinzipiell auf dem bereits aus Wolfenstein: Enemy Territory bekannten Spielmodus und bietet gescriptete Missionen. Dabei gilt es meist ein oder mehrere bestimmte Ziele zu erreichen, während der Gegenpart eben dies zu verhindern versucht.
Capture the Flag bietet mittlerweile jeder 3D-Shooter, der etwas auf sich hält:
Zwei Teams, zwei Basen, zwei Flaggen. Flagge schnappen, Beine in die Hand nehmen, in die eigene Basis bringen, Punkte für das eigene Team verbuchen.
Zuletzt sei noch Bodycount erwähnt. Dieser Spielmodus stellt nichts anderes als Team Deathmatch dar.
Das Gameplay
Das für Ego-Shooter Fans altbekannte und bewährte WASD + Maus-Steuerungskonzept bewährt sich auch bei TC:E wieder aufs Neue. Prinzipiell entspricht die Steuerung Wolfenstein: Enemy Territory, kann aber auch nach eigenem Gusto konfiguriert werden.Zunächst entscheidet ihr euch für den Spielmodus sowie das Spiel im Internet oder im lokalen Netzwerk, anschließend wählt ihr einen der verfügbaren Server bzw. konfiguriert euren Eigenen. Zuletzt geht es zur Wahl der Map.
In der vorliegenden Beta 0.49 sind sechs Maps enthalten. Nicht gerade üppig an der Anzahl, dafür aber wohl durchdacht und hübsch anzusehen. Sie verteilen sich meist auf Stadtgebiete, mitunter sogar in Hamburg, und bieten hauptsächlich sogenanntes CQC (Close-Quarters-Battle, Nahkampf). So seid ihr meist in engen Häuserschluchten, Kanälen, Bürokomplexen und alten Lagerhallen, immer mit der Waffe im Anschlag und eurem Team im Rücken, auf der Pirsch.
Nach dem ihr zum gewählten Server verbunden seid bekommt ihr zunächst ein Briefing zu sehen (in der aktuellen Beta noch nicht integriert) und anschließend wählt ihr das Team eurer Wahl (Spec-Ops oder Terroristen) und könnt bei Bedarf aus verschiedenen Models wählen.
Zuletzt wählt ihr Primär-, Sekundärwaffe und Accessoires wie zum Beispiel Granaten. Dabei stehen euch zahlreiche original Schießprügel wie M4A1, HK-MP5, Desert Eagle .50, MK83 Granaten u.v.m zur Verfügung. Insgesamt könnt ihr für alle drei Kategorien aus circa 25 bis 30 Waffen und Accessoires eure Favoriten wählen. Dabei bleiben manche Schusseisen exklusiv für Spec-Ops bzw. Terroristen vorbehalten.
Das Spiel selbst versucht möglichst nah an der Realität zu bleiben und im Zuge dessen gehen euch vor allem in den ersten Spielstunden schneller und öfter die Lichtlein aus als euch lieb ist. Dabei stellt sich schnell heraus, dass ohne zumindest rudimentäres Teamplay kein Blumentopf zu gewinnen ist. Einzelgänger enden schneller mit einer Kugel zwischen den Augen in der eigenen Blutlache als auf kooperatives Teamplay bedachte Spieler. Wie ihr seht strecken euch bereits wenige Treffer nieder. Der Realismusgrad schlägt sich aber auch auf andere Aspekte des Gameplays nieder. Zum einen gibt es kein Fadenkreuz, ihr zielt per Kimme und Korn oder intuitiv. Des Weiteren verfügt ihr über begrenzte Ausdauer. So erschöpft euer virtueller Protagonist nach einem Sprint oder sportlichen Umhergespringe und wird dadurch kurzzeitig nicht nur unflexibler in der Bewegung, sondern zielt auch ungenauer.
Die Maps sind wie gesagt sehr gut designed und bieten mannigfaltige, taktische Möglichkeiten, Schlupflöcher und Verstecke. Hier sind deshalb gute Reaktionen, Aufmerksamkeit und vor allem Teamplay gefragt. So schleicht, springt, rennt, duckt, kriecht und schießt ihr euch durch die Karten, jeweils den Zielen des Spielmodus folgend.
Das Gameplay ist im Allgemeinen sehr fordernd und fesselnd und durch den hohen Realismus auch wesentlich vereinnehmender und überzeugender als beispielsweise Counter-Strike. Letzteres habe ich langjährig auch im Clan gespielt und TC:E finde ich bereits im jetzigen Beta-Status bereits überzeugender und konsequenter in der Umsetzung.
Die Präsentation
Technisch setzt TC:E auf der Engine von Wolfenstein: Enemy Territory auf, welches wiederum auf der Quake III-Engine basiert, und erweitert diese um zahlreiche schöne Effekte. So bietet TC:E doppelt so hoch aufgelöste Texturen wie Enemy Territory, eine deutlich gesteigerte Polygonanzahl und nicht zuletzt spektakuläre HDR-Effekte. Optisch also durchaus auch heute noch sehr ansehnlich und überzeugend! Mit maximalen Details läuft TC:E sogar unter Rosetta in Mac OS X 10.4.8 in 1280x1024 auf dem Testrechner butterweich.Die akustische Untermalung weiß ebenfalls zu gefallen, die Soundeffekte wirken allesamt satt und realistisch. In den Maps gibt es Hintergrundsounds passend zum Ambiente, Musik ertönt nur im Hauptmenü. Nettes Detail am Rande: Es gibt hier für jeden Spielmodus einen eigenen Track nebst zugehörigem Hintergrundbild.
Teammate down! Fall back!
Ich habe mich bewusst dazu entschieden TC:E noch nicht einem Test zu unterziehen, da es sich hier um einen öffentlichen Beta-Test handelt. Im Zuge dessen bin ich auch auf einige Bugs gestoßen. So kam es sowohl auf einem iMac G5 mit 2.1 GHz als auch auf einem iMac Core 2 Duo mit 2.33 GHz mitunter immer wieder zu unerklärlichen Performanceeinbrüchen. Auch das Herabsetzen der Grafikeinstellungen hat nicht für Abhilfe gesorgt. Zudem kommt es beim Verbinden zu einem Server öfters zu Fehlern.Ansonsten macht TC:E im Gesamteindruck generell noch einen sehr unfertigen Eindruck. Nur sechs Maps sind darüber hinaus nicht gerade üppig, hier kommen bis zur finalen Version hoffentlich noch weitere hinzu.
Fazit
TC:E gibt aktuell noch einigen Anlass zur Kritik, dies ist Angesichts des aktuellen Entwicklungsstadiums aber auch nicht weiter verwunderlich. Im Gegenteil, gerade im Hinblick auf diesen Aspekt ist TC:E erstaunlich weit fortgeschritten und von vergleichsweise hoher Qualität. So oder so, für all diejenigen, welche neidisch auf die Windows-Welt samt Counter-Strike blicken und Taktiker unter euch ist TC:E auf jeden Fall einen Blick wert und sollte im Auge behalten werden.
POSITIV
- fesselnder Multiplayermodus
- gute Präsentation
- Originalwaffen
- gute Präsentation
- Originalwaffen
NEGATIV
- sporadische Performanceschwankungen
- Verbindungsprobleme
- wenig Maps
- Verbindungsprobleme
- wenig Maps
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
gut
sehr gut
mittel
gut
sehr gut
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G3 800 Mhz 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3 |
G4 1,2 Ghz 768 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3.9 |
G4 1,33 Ghz 1024 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3.9 |
iMac Intel 24" Core 2 Duo 2,33 Ghz 2048 MB RAM GeForce 7600 GT (256 MB) Mac OS X 10.4.8 |





