Kung Fu Panda
Testbericht von Benjamin
Entwickler: Beenox
Herausgeber: Transgaming
System: Mac OS X*
Erschienen: Frühjahr 2009 in Englisch
Plattform: Intel*
Genre: Fun / Kinderspiele
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 25-30 ¤
Demo: Ja, Download now!
Freigabe: ab 6 Jahren, Infos zur USK
Everybody is Kung-Fu fighting! Im Juli 2008 ging der Film aus dem Hause Dreamworks in Deutschland an den Start und hat immerhin 215 Millionen US-Dollar in den USA eingespielt. Grund genug für die Lizenzverwehrter Activision ein Videospiel auf den Markt loszulassen. Nun hat sich Transgaming daran gemacht, auch junge Mac-Spieler mit einer Cider-Fassung des Spiels zu beglücken.
Traurig zieht unser Held in Richtung Tempel, wo er der Auswahl-Zeremonie des Drachenkriegers beiwohnen möchte. Dieser mystische Held ist das einzige Krieger, der sich dem Bösen, aus dem Gefängnis ausgebrochenen, Tai-Lung entgegenstellen kann. Durch einen dummen Zufall gerät Poo mitten ins Geschehen und wird zum Entsetzen von Meister ShiFu und den Furiosen Fünf zum Drachenkrieger bestimmt.
Entgegen den allgemeinen Erwartungen bietet Kung-Fu Panda im Gegensatz zu vielen anderen Lizenzspielen viel Abwechslung: So müsst ihr eure Geschicklichkeit in QTE-Events beweisen, eure Flugkünste unter Beweis stellen und euch durch Tai-Lungs Übungsgelände kämpfen. Ebenso positiv ist die Möglichkeit in einigen Levels andere Charaktere aus dem Film zu spielen. Beispielsweise könnt ihr in die Rolle von Tigress, ShiFu und Co. schlüpfen.
Am Ende jedes Levels wartet ein Endgegner auf euch, der erfahrene Spieler allerdings nicht wirklich fordern wird. Genau wie die Endkämpfe sind auch die Levels für die jüngeren Spieler unter uns gedacht: Sie stellen keine unlösbaren Herausforderungen und bieten immer mal wieder Tipps zum Lösen der Rätsel an.
Eine Schwachstelle ist das Check-Point-System: Ihr habt zwar eine unbegrenzte Anzahl von Leben, aber ihr könnt nicht an jeder Stelle speichern. Das kann für Frust sorgen, wenn ihr in einer der Hüpf-Einlagen mal daneben drückt und ihr in der todbringenden Tiefe landet.
Besonders schön für die jungen Fans des Films dürften die Cinematic-Szenen in den Leveln sein. Sie wurden von den originalen Sprechern gesprochen und auch die Charakter-Animationen sind sehr ausdrucksstark und zaubern auch Spielern des älteren Semesters immer mal wieder ein Lächeln auf die Lippen.
Für die Langzeitmotivation hat Activision einen vier Spieler-Modus integriert, der aus einer netten Sammlung an Mini-Spielen besteht. Ebenso gibt es freischaltbare Gegenstände, Charaktere und Kleidungsstücke. Alles in allem bietet das Spiel somit recht ordentlichen Spielspaß für knapp 12 bis 15 Stunden.
Die Performance hängt stark vom Mac ab. Besitzt man einen Mac knapp oberhalb der Mindestanforderungen, lässt sie zu wünschen übrig, wenn man die Details höher als Low einstellt. Selbst bei einer reduzierten Auflösung produzieren mehr Details eine unspielbare Dia-Show. Wenn man die Einstellung auf Low belässt, läuft das Spiel aber absolut ruckelfrei und erlaubt sogar Anti-Aliasing, ohne meinen Mac (siehe unten) in die Knie zu zwingen. Auf Macs der neueren Generation, wie einem iMac 3,06 Ghz mit GeForce 8800 GS (512 MB VRAM), sind auch mittlere bis hohe Details möglich. Im Zweifelsfall sollte man zuerst die Demo runterladen und schauen, wie sich Kung Fu Panda auf dem eigenen Mac schlägt.
» GameTreeOnline: Kung Fu Panda
Nudelsuppe, oder Heldengewand?
Wie im Film beginnt ihr in Poos Traumwelt: Er wünscht sich nichts sehnlicher als einer der berühmten Kung-Fu Helden zu sein und die Welt vor dem Bösen zu bewahren. Doch das Erwachen zeigt euch, was Poos Vater für ihn vorsieht: Eine Karriere in seinem Nudelsuppen-Restaurant.Traurig zieht unser Held in Richtung Tempel, wo er der Auswahl-Zeremonie des Drachenkriegers beiwohnen möchte. Dieser mystische Held ist das einzige Krieger, der sich dem Bösen, aus dem Gefängnis ausgebrochenen, Tai-Lung entgegenstellen kann. Durch einen dummen Zufall gerät Poo mitten ins Geschehen und wird zum Entsetzen von Meister ShiFu und den Furiosen Fünf zum Drachenkrieger bestimmt.
Dieser Weg wird kein leichter sein
Ihr übernehmt im Spiel die Rolle des Poos auf dem Weg zum Drachenkrieger. Wie erwartet, präsentiert sich das Spiel als klassisches Jump’n’Run: So müsst ihr einen See voller Krokodile überwinden, indem ihr von Seerosen-Blatt zu Seerosen-Blatt springt, oder ihr müsst eure Mitstreiter aus ihren Käfigen befreien.Entgegen den allgemeinen Erwartungen bietet Kung-Fu Panda im Gegensatz zu vielen anderen Lizenzspielen viel Abwechslung: So müsst ihr eure Geschicklichkeit in QTE-Events beweisen, eure Flugkünste unter Beweis stellen und euch durch Tai-Lungs Übungsgelände kämpfen. Ebenso positiv ist die Möglichkeit in einigen Levels andere Charaktere aus dem Film zu spielen. Beispielsweise könnt ihr in die Rolle von Tigress, ShiFu und Co. schlüpfen.
Am Ende jedes Levels wartet ein Endgegner auf euch, der erfahrene Spieler allerdings nicht wirklich fordern wird. Genau wie die Endkämpfe sind auch die Levels für die jüngeren Spieler unter uns gedacht: Sie stellen keine unlösbaren Herausforderungen und bieten immer mal wieder Tipps zum Lösen der Rätsel an.
Eine Schwachstelle ist das Check-Point-System: Ihr habt zwar eine unbegrenzte Anzahl von Leben, aber ihr könnt nicht an jeder Stelle speichern. Das kann für Frust sorgen, wenn ihr in einer der Hüpf-Einlagen mal daneben drückt und ihr in der todbringenden Tiefe landet.
Besonders schön für die jungen Fans des Films dürften die Cinematic-Szenen in den Leveln sein. Sie wurden von den originalen Sprechern gesprochen und auch die Charakter-Animationen sind sehr ausdrucksstark und zaubern auch Spielern des älteren Semesters immer mal wieder ein Lächeln auf die Lippen.
Für die Langzeitmotivation hat Activision einen vier Spieler-Modus integriert, der aus einer netten Sammlung an Mini-Spielen besteht. Ebenso gibt es freischaltbare Gegenstände, Charaktere und Kleidungsstücke. Alles in allem bietet das Spiel somit recht ordentlichen Spielspaß für knapp 12 bis 15 Stunden.
Präsentation
Die Animationen der Charaktere sind super gemacht und befinden sich wirklich auf einem hohen Niveau! Die musikalische Untermalung ist ebenso gut: Filmmusik und ein guter Sprecher, der die Ladezeiten verkürzt. Hier hat Activision einen guten Job gemacht. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich das Spiel sowohl mit der Tastatur als auch mit einem Joypad gut spielen lässt. Einen Minus-Punkt gibt es aber: Keine deutsche Synchronisation in der Cider-Fassung. Das dürfte einige kaufwillige Eltern abschrecken, die das Spiel für ihre Kleinen kaufen möchten.Die Performance hängt stark vom Mac ab. Besitzt man einen Mac knapp oberhalb der Mindestanforderungen, lässt sie zu wünschen übrig, wenn man die Details höher als Low einstellt. Selbst bei einer reduzierten Auflösung produzieren mehr Details eine unspielbare Dia-Show. Wenn man die Einstellung auf Low belässt, läuft das Spiel aber absolut ruckelfrei und erlaubt sogar Anti-Aliasing, ohne meinen Mac (siehe unten) in die Knie zu zwingen. Auf Macs der neueren Generation, wie einem iMac 3,06 Ghz mit GeForce 8800 GS (512 MB VRAM), sind auch mittlere bis hohe Details möglich. Im Zweifelsfall sollte man zuerst die Demo runterladen und schauen, wie sich Kung Fu Panda auf dem eigenen Mac schlägt.
Fazit
Zwiegespalten ist mein Fazit. Auf der einen Seite steht ein ordentliches Spiel und auf der anderen Seite ein kleiner Hardware-Fresser. Für Eltern mit Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die ein nettes Jump’n’Run suchen und ihrem Sprössling Englisch zutrauen sind die 30 US-Dollar gut angelegt. Jeder ältere Spieler sollte sich erst einmal die Demo anschauen und prüfen, wie gut das Spiel auf dem eigenen Mac läuft. Dennoch stellt sich die Frage, inwieweit die Kleinen unter uns wirklich auch hochauflösende Texturen achten und nicht auch mit niedrigen Details ihre Freude am Spiel haben, was aber keine Entschuldigung für den Hardware-Hunger sein darf.» GameTreeOnline: Kung Fu Panda

POSITIV
- tolle Charakter-Animationen
- nette Zwischensequenzen
- viel Abwechslung
- nette Zwischensequenzen
- viel Abwechslung
NEGATIV
- Probleme bei hohen Detailgrad
- keine deutsche Version
- teilweise instabil
- keine deutsche Version
- teilweise instabil
74%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
mittel
gut
(n.v.)
einfach
gut
(n.v.)
einfach
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| Intel Core Duo 1024 MB RAM Intel GMA X3100 4 GB Festplatte Mac OS X 10.4.11 |
Intel Core 2 Duo 2 Ghz 2048 MB RAM 256 MB Grafikkarte Mac OS X 10.5.6 |
Intel Core 2 Duo 3,06 Ghz 2048 MB RAM 512 MB Grafikkarte Mac OS X 10.5.6 |
iMac Intel Core 2 Duo 2 Ghz 4096 MB RAM ATI Radeon X1600 Mac OS X 10.4.11 |
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Kung Fu Panda" bereit.





