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Lego Batman

Testbericht von Benjamin

Entwickler: Travellers Tales
Herausgeber: Feral
System: Mac OS X*
Erschienen: Frühjahr 2009 in Deutsch
Plattform: Intel*
Genre: Adventures / RPG
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 35-40 ¤
Demo: Ja, Download now!
Freigabe: ab 6 Jahren, Infos zur USK
Die Fledermaus kommt! Nach Indiana Jones und dem Star Wars Universum erhält nun auch einer der bekanntesten Comic-Helden des 20. Jahrhunderts seine Lego-Videospiel-Versoftung. Die vorherigen Spiele aus dem Hause TT-Games bestachen durch eine gekonnte Mischung aus gewohnten Jump’n’Run-Elementen und einer gehörigen Portion Humor. Kann hier das neueste Werk wieder Punkten?

Ausbruch aus dem Arkham Asylum

Im Gegensatz zu den anderen Entwicklungen aus dieser Serie, hat Lego Batman keine direkte Filmvorlage, an denen sich die Klötzchen-Abenteuer orientieren. Dafür haben die Entwickler sechs Kampagnen mit einer Gesamtspielzeit von knapp 12 Stunden in das Spiel integriert. Dabei kann man entweder als Gespann aus Batman und Robin gegen die Bösewichter kämpfen, oder selbst in die Rolle des Schurken schlüpfen.

Grundsätzlich darf man von Anfang an die drei Batman-Missionen spielen, in denen man die aus dem Gefängnis Arkham Asylum entflohenen Bösewichter wieder hinter Schloss und Riegel bringt. Hat man eine dieser Missionen beendet, wird der Schalter freigeschaltet, mit dem man in die Haut der Bösewichter schlüpft.

In gewohnter Klötzchen-Grafik springt und prügelt man sich durch die einzelnen Levels, die jeweils durch gelungene Cut-Szenes unterbrochen werden. Dabei müssen allerdings allerlei Rätsel gelöst werden, die jedoch für die jüngere Zielgruppe konzipiert wurden. Spieler älteren Semesters werden sie wohl zu einfach vorkommen. Dennoch gibt es auch die ein, oder andere Herausforderung zu meistern. Besonders wenn man in den aberwitzigen Vehikeln unterwegs ist, die man aus herumliegenden Bausätzen zusammen bauen kann. Leider ist hier die Steuerung sehr hakelig und man sollte besser auf ein Joypad zurückgreifen.

Grafik und Sound

Grafisch befindet man sich hier auf dem gleichen Niveau wie bei Lego Indiana Jones, logisch, denn die beiden Spiele basieren auf der gleichen Engine. Das Setting ist düster, wird aber durch eine große Varianz im Leveldesign niemals langweilig. Gut gemacht sind die Motion-Blur- und Lichteffekte, die dem Spiel eine professionelle Note verleihen. Wie bei Feral üblich, kann man auch auf Breitbildauflösungen, wie 1440x990 Pixel, umstellen und auch die Kantenglättung (FSAA) aktivieren. Hierbei konnte ich keinen großen Unterschied zwischen der Windows- und der Mac-Version feststellen. Auch in Sachen Performance hat man bei diesem Port gute Arbeit geleistet. So habe ich nur zwei kleine Ruckler im Spiel erlebt, obschon ich mit meinem Mac sehr nah an der unteren Leistungsgrenze bin.

Soundmäßig kann man nicht meckern, denn bei den Lego Spielen wird nicht gesprochen, weswegen die Soundkulisse auch nicht durch eine schlechte Synchronisierung verhunzt werden könnte. Auch in bei der Musik sind die Entwickler kein Risiko eingegangen und haben Variationen der Filmmusik der alten Batman-Filme eingespielt.

Mehrwert des Spiels

Mit 15 Leveln in sechs Kampagnen, einem Charakter-Editor und vielen versteckten Extras verspricht das Spiel einen hohen Wiederspielwert. Die nahezu unendlichen Kombinationsmöglichkeiten von Charakteren mit ihren verschiedenen Eigenschaften macht das Spiel überhaupt erst komplett lösbar. Bis man alle Mini-Kits und Extras gefunden hat, werden wohl noch mal locker 5 bis 6 Stunden Spielzeit vergehen.

Fazit

Man kann dem Spiel eigentlich nichts vorwerfen, außer dass es im Vergleich zu Lego Indiana Jones kaum weiter entwickelt wurde. Zwar ist das Level- und Charakter-Design einzigartig, technisch wurde das Spiel aber kaum weiterentwickelt. So gibt es immer noch die gleiche Schwäche mit der hakeligen Steuerung der Vehikel, die man sicherlich hätte ausbügeln können. Abgesehen von diesem Manko kann ich dieses Spiel ohne Bedenken weiterempfehlen.

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POSITIV
- unglaublich witzig
- tolles Charakter Design
- sehr gute Performance
NEGATIV
- hakelige Steuerung der Vehikel
- keine Weiterentwicklung seit Lego Indiana Jones
82%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
sehr gut
(n.v.)
einfach
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MINIMUM STANDARD OPTIMUM TESTRECHNER
Intel Core
1,8 Ghz
512 MB RAM
128 MB Grafikkarte
(ab Intel GMA)
5 GB Festplatte
Mac OS X 10.4.10
Intel Core Duo
2 Ghz
1024 MB RAM
128 MB Grafikkarte
(ATI oder Nvidia)
Mac OS X 10.4.11
Intel Core 2 Duo
2,2 Ghz
2048 MB RAM
256 MB Grafikkarte
Mac OS X 10.5.7
iMac
Intel Core 2 Duo
2 Ghz
1024 MB RAM
ATI Radeon X1600
Mac OS X 10.4.11

* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Lego Batman" bereit.