Neverball
Testbericht von Matti
Lizenz: GPL
Entwickler: Icculus
System: Mac OS X*
Erschienen: Herbst 2004 in Englisch
Plattform: PPC*
Genre: Fun / Kinderspiele
Getestete Version: 1.40
Kaufpreis: kostenlos, da OpenSource
Downloads & Installationsanleitung
Spieler, die zu Hause eine Konsole stehen haben, werden vielleicht das Spiel "Super Monkey Ball" kennen. Neverball ist eine OpenSource-Nachentwicklung von diesen Spiel, jedoch wurde nur das Spielprinzip übernommen.
Für die, die es nicht kennen: Es geht darum, eine Kugel über eine Plattform zum Ziel zu bewegen. Bevor man das Ziel aber erreichen kann, muss erst eine bestimmte Anzahl an Münzen gesammelt werden. Erst dann wird das Ziel aktiviert. Das alles ist verbunden mit einer Zeitbegrenzung.
Das besondere an der Sache ist, dass man nicht die Kugel steuert, sondern die Plattform. Man kippt die Plattform in die entsprechende Richtung, in die der Ball rollen soll. Entsprechend muss man die Plattform in die entgegengesetzte Richtung kippen, wenn man den Ball abbremsen möchte. Tut man das nicht, kann es passieren, dass man von der Plattform fällt.
Die Kamera wird ansonsten automatisch gedreht und justiert. Dabei kann es unter Umständen zu Problemen mit der Steuerung kommen. Denn, wenn sich die Kamera dreht, dreht sich entsprechend die Steuerung mit. Ist am Anfang ungewohnt, aber mit ein bisschen Übung gleicht man diese Drehung wieder aus.
Im Hintergrund sieht man nur ein leichtes, aber animiertes Hintergrundbild. Das wäre dann z.B. ein Ozean, ein Nachthimmel oder andere Szenen.
Bei den Münzen sieht es weniger gut aus. Es kommt öfter vor, dass einige Münzen nicht als 3D-Objekte, sondern nur als im Raum stehendes 2D-Objekt gezeichnet werden. Das stört das Gesamtbild. Warum das so ist, ist mir dabei nicht klar. Sammelt man die Münzen ein, gibt es einen netten Effekt: Ein paar Sterne fliegen dann um einen umher.
Weiterhin haben einige Plattformen spiegelnde Oberflächen. Das sieht dann wirklich gut aus, wenn man sich und alles weitere darin sieht. Das geht dann aber auch zu Lasten der Performance.
Im Sound-Bereich kann das Spiel punkten. Stimmige Musik rundet die Geschicklichkeitsatmosphäre ab und unterstützt einen dabei. Die Meldungen wie, "Ready? Set. Go!", "Game Over" oder "FallOut" kommen mit Sprachausgabe. Sammelt man Münzen ein, ertönt ein leichtes Zischen. Prallt man gegen die Wand macht es "Plonkt".
Insgesamt ist Neverball von der technischen Seite her gut geworden.
Während man "Neverball Easy" recht leicht schafft, sieht das bei "Neverball Hard" schon wieder anders aus. Hier kommt es auf sehr genaues Timing und gute Maus-Kontrolle an. Mehdis Level sind teilweise noch schwerer, da es dort an Hindernissen nicht mangelt.
An Neverball hat man lange seine Freude. Es macht auch nach dem Durchspielen noch mal Spaß.
Für die, die es nicht kennen: Es geht darum, eine Kugel über eine Plattform zum Ziel zu bewegen. Bevor man das Ziel aber erreichen kann, muss erst eine bestimmte Anzahl an Münzen gesammelt werden. Erst dann wird das Ziel aktiviert. Das alles ist verbunden mit einer Zeitbegrenzung.
Das besondere an der Sache ist, dass man nicht die Kugel steuert, sondern die Plattform. Man kippt die Plattform in die entsprechende Richtung, in die der Ball rollen soll. Entsprechend muss man die Plattform in die entgegengesetzte Richtung kippen, wenn man den Ball abbremsen möchte. Tut man das nicht, kann es passieren, dass man von der Plattform fällt.
Steuerung
Gesteuert wird das Spiel komplett mit der Maus. Mit Hilfe der Maustasten lässt sich die Kamera drehen. Eine Maus mit 2 Maustasten macht sich dabei leichter, da man so mit der linken Maustaste die Kamera nach links dreht und mit der rechten Maustaste entsprechend nach rechts.Die Kamera wird ansonsten automatisch gedreht und justiert. Dabei kann es unter Umständen zu Problemen mit der Steuerung kommen. Denn, wenn sich die Kamera dreht, dreht sich entsprechend die Steuerung mit. Ist am Anfang ungewohnt, aber mit ein bisschen Übung gleicht man diese Drehung wieder aus.
Grafik und Sound
Die Spielgrafik ist, wie man oben sicherlich erahnen konnte, komplett in 3D. Die Kamera steht dabei meistens hinter der Kugel. Viele Objekte sieht man nicht auf dem Bildschirm, aber das, was man sieht, sieht sehr gut aus. Die Kugel ist schön rund und die Texturen sind schön gezeichnet.Im Hintergrund sieht man nur ein leichtes, aber animiertes Hintergrundbild. Das wäre dann z.B. ein Ozean, ein Nachthimmel oder andere Szenen.
Bei den Münzen sieht es weniger gut aus. Es kommt öfter vor, dass einige Münzen nicht als 3D-Objekte, sondern nur als im Raum stehendes 2D-Objekt gezeichnet werden. Das stört das Gesamtbild. Warum das so ist, ist mir dabei nicht klar. Sammelt man die Münzen ein, gibt es einen netten Effekt: Ein paar Sterne fliegen dann um einen umher.
Weiterhin haben einige Plattformen spiegelnde Oberflächen. Das sieht dann wirklich gut aus, wenn man sich und alles weitere darin sieht. Das geht dann aber auch zu Lasten der Performance.
Im Sound-Bereich kann das Spiel punkten. Stimmige Musik rundet die Geschicklichkeitsatmosphäre ab und unterstützt einen dabei. Die Meldungen wie, "Ready? Set. Go!", "Game Over" oder "FallOut" kommen mit Sprachausgabe. Sammelt man Münzen ein, ertönt ein leichtes Zischen. Prallt man gegen die Wand macht es "Plonkt".
Insgesamt ist Neverball von der technischen Seite her gut geworden.
Spielspaß
Es werden dreimal 25 Level mitgeliefert. Einmal "Neverball Easy", dann "Neverball Hard" und "Mehdis Level".Während man "Neverball Easy" recht leicht schafft, sieht das bei "Neverball Hard" schon wieder anders aus. Hier kommt es auf sehr genaues Timing und gute Maus-Kontrolle an. Mehdis Level sind teilweise noch schwerer, da es dort an Hindernissen nicht mangelt.
An Neverball hat man lange seine Freude. Es macht auch nach dem Durchspielen noch mal Spaß.
Fazit
Neverball ist technisch als auch Gameplay-mäßig sehr gut geworden. Das Spielprinzip liegt allerdings nicht jedem. Hier hilft nur ausprobieren. Da das Spiel kostenlos ist, schadet es nicht.
POSITIV
- ansprechende Grafik
- guter Sound
- langer Spielspaß
- guter Sound
- langer Spielspaß
NEGATIV
- automatische Kamera kann schon mal stören
80%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
gut
(n.v.)
mittel
gut
(n.v.)
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G3 500 Mhz 32 MB Grafikkarte 256 MB RAM Mac OS X 10.3 |
G4 700 Mhz 64 MB Grafikkarte 384 MB RAM Mac OS X 10.3.9 |
G4 800 Mhz 64 MB Grafikkarte 512 MB RAM Mac OS X 10.4 |
G4 1,25 Ghz 1024 MB RAM Radeon 9800 Mac OS X 10.4.2 |
Downloads & Installationsanleitung
Sourcecode: Ja, Download now!
Benötigte Bibliotheken: SDL
Mac OS X Paket: Ja, Download now!
Bibliotheken: im Paket enthalten
G4M Paket: n.v.
Wie installieret man Bibliotheken + FAQ's.
Da Neverball als fertiges Mac OS X Build vorliegt, kann das Spiel einfach vom DiskImage auf die Festplatte kopiert werden. Wer sich Neverball dennoch lieber selbst kompilieren möchte:
Terminal starten und in das Verzeichnis wechseln, in das der Sourcecode geladen wurde. Als Beispiel nehmen wir den Schreibtisch:
Terminal starten und in das Verzeichnis wechseln, in das der Sourcecode geladen wurde. Als Beispiel nehmen wir den Schreibtisch:
cd desktopEntpackt das Archiv:
tar xfvz neverball-1.4.0.tar.gzWechselt nun in das Verzeichnis und gebt ein:
makeDanach kann das Spiel einfach gestartet werden indem man eingibt:
./neverball
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Neverball" bereit.





