Penny Arcade - On the Rain-Slick Precipice of Darkness 2
Testbericht von Benjamin
Entwickler: Hothead
Herausgeber: Greenhouse
System: Mac OS X*
Erschienen: Winter 2008 in Englisch
Plattform: PPC / Intel*
Genre: Adventures / RPG
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: 15-20 ¤
Demo: Ja, Download now!
Freigabe: ab 12 Jahren, Infos zur USK
Tscha-Tsching! Die zweite Episode der Action-RPG-Reihe Penny Arcade ist nun endlich erschienen und der epische Kampf gegen die Götter und ihre Schergen geht weiter. Normalerweise würde man jetzt ein Fantasy-Setting mit Drachen und Zwergen erwarten. Aber falsch gedacht, denn hier dreht es sich um die neuste Videospiel-Versoftung der berühmten Internet-Comic-Reihe Penny Arcade, die für ihren schrägen und morbiden Humor sehr bekannt ist. Aber nun noch einmal ganz von vorne, für diejenigen unter euch, die den ersten Teil nicht gespielt haben und die Comics nicht kennen: Tycho und Gabe sind zwei mehr, oder minder, gewaltbereite Typen, die zusammen mit euch einem gigantischen Roboter jagen, der euer Haus in einer fiktiven Stadt namens New Arcadia zerstört hat. Das ganze spielt in den 20er Jahren und als Waffen dienen euch ein Gewehr, Schlagringe und eine Laubharke. Noch Fragen?
…Okay, dann können wir uns ja ganz dem Gameplay widmen, welches sich nicht wirklich von dem des Vorgängers unterscheidet. Noch immer müsst ihr euch mit Leuten unterhalten, Rätsel lösen und euch in rundenbasierten Kämpfen euren Gegner stellen. Dabei hat sich der Rätsel-Anteil im Vergleich zum ersten Teil stark erhöht. Endlich gibt es nun auch mal Rätsel, die nicht nur nervige Klickerei sind, sondern auch mal den Geist des Spielers fordern.
Kleines Beispiel gefällig? Gerne! Nachdem ihr von einem bösen Gehirndoktor betäubt und vergiftet wurdet, müsst ihr euch erst einmal durch euren kranken Verstand puzzeln, was gar nicht so einfach ist. Seid ihr endlich wieder im Licht der Erkenntnis angekommen, so erwarten euch die abscheulichsten Kreaturen, die in einem Irrenhaus auf euch lauern können: Mutierte Viecher, kranke Pfleger und ein geisteskranker Oberarzt. Um allerdings euren ursprünglichen Auftrag zu erfüllen und einen „gesunden“ Mann aus dem Irrenhaus zu befreien, bedarf es einiger Morde und manchmal auch einer kleinen Idee. Aber ich verrate lieber nicht mehr…
Bei den Kämpfen haben sich die Spezialwaffen leicht verändert und es ist euch nun möglich euren Charakter bis auf Level 30 zu bringen, wobei ihr allerdings keinerlei Einfluss auf seine Eigenschaften nehmen könnt. Fans der Minispiele aus Episode 1 werden ein wenig enttäuscht sein, denn die Anzahl derer wurde stark reduziert, dafür gibt es nun einen schwereren Insane-Modus und neue Bonus-Comics.
Auch der Sound hat sich weiter entwickelt, wobei die Hersteller zum Glück den Sprecher aus dem ersten Teil wieder verpflichten konnten, der mit seiner tiefen und sonoren Stimme den Spieler tief in das Spielgeschehen reinzieht. Auch die Musik weiß in den meisten Momenten zu gefallen und geht einem selten auf die Nerven.
Die Performance der Mac-Version hat sich nun erfreulicherweise stark verbessert und laggt nicht mehr so, wie früher. Ansonsten kann man die Programmierer nur loben, denn einen Absturz hatte ich während der ganzen Zeit kein einziges Mal. Ebenso gebührt den Jungs von Hothead-Games ein großes Lob, denn die sie haben auch nicht die PPC-User vergessen, da Penny Arcade Episode 2 als Universal Binary ausgeliefert wird.
…Okay, dann können wir uns ja ganz dem Gameplay widmen, welches sich nicht wirklich von dem des Vorgängers unterscheidet. Noch immer müsst ihr euch mit Leuten unterhalten, Rätsel lösen und euch in rundenbasierten Kämpfen euren Gegner stellen. Dabei hat sich der Rätsel-Anteil im Vergleich zum ersten Teil stark erhöht. Endlich gibt es nun auch mal Rätsel, die nicht nur nervige Klickerei sind, sondern auch mal den Geist des Spielers fordern.
Kleines Beispiel gefällig? Gerne! Nachdem ihr von einem bösen Gehirndoktor betäubt und vergiftet wurdet, müsst ihr euch erst einmal durch euren kranken Verstand puzzeln, was gar nicht so einfach ist. Seid ihr endlich wieder im Licht der Erkenntnis angekommen, so erwarten euch die abscheulichsten Kreaturen, die in einem Irrenhaus auf euch lauern können: Mutierte Viecher, kranke Pfleger und ein geisteskranker Oberarzt. Um allerdings euren ursprünglichen Auftrag zu erfüllen und einen „gesunden“ Mann aus dem Irrenhaus zu befreien, bedarf es einiger Morde und manchmal auch einer kleinen Idee. Aber ich verrate lieber nicht mehr…
Bei den Kämpfen haben sich die Spezialwaffen leicht verändert und es ist euch nun möglich euren Charakter bis auf Level 30 zu bringen, wobei ihr allerdings keinerlei Einfluss auf seine Eigenschaften nehmen könnt. Fans der Minispiele aus Episode 1 werden ein wenig enttäuscht sein, denn die Anzahl derer wurde stark reduziert, dafür gibt es nun einen schwereren Insane-Modus und neue Bonus-Comics.
Grafik und Sound
Größtenteils ist die Grafik die gleiche geblieben, doch die Lichteffekte und die Objekte sind nun stimmiger, als im Vorgänger. Die Landschaften wirken nun auch variabler und abwechslungsreicher, als im ersten Teil der Reihe. Herausragende Augenblicke sind aber immer noch die mehr als toll gestalteten und witzigen Zwischensequenzen, die wie Comic-Strips gestaltet sind.Auch der Sound hat sich weiter entwickelt, wobei die Hersteller zum Glück den Sprecher aus dem ersten Teil wieder verpflichten konnten, der mit seiner tiefen und sonoren Stimme den Spieler tief in das Spielgeschehen reinzieht. Auch die Musik weiß in den meisten Momenten zu gefallen und geht einem selten auf die Nerven.
Steuerung und Performance
Die Steuerung mit Maus und Tastatur läuft wie gewohnt ab und stellt den Spieler nur im Endkampf wegen ihrer leichten Ungenauigkeit vor kleinere Probleme, die aber leicht umgangen werden können. So sollte man in den Kämpfen generell zweimal hingucken auf welchen Gegner man nun die Spezialattacke anwenden will, denn nur zu häufig klickt man nur ein wenig neben die eigentlich ausgewählte Person und attackiert den falschen Gegner.Die Performance der Mac-Version hat sich nun erfreulicherweise stark verbessert und laggt nicht mehr so, wie früher. Ansonsten kann man die Programmierer nur loben, denn einen Absturz hatte ich während der ganzen Zeit kein einziges Mal. Ebenso gebührt den Jungs von Hothead-Games ein großes Lob, denn die sie haben auch nicht die PPC-User vergessen, da Penny Arcade Episode 2 als Universal Binary ausgeliefert wird.
Fazit
Ohne Frage, eine wirkliche gelungene Weiterentwicklung des ersten Teils! Allerdings muss ich eine Warnung für alle Eltern mit Kindern jünger als 16 Jahren aussprechen: Das Spiel ist ungeschnitten und aufgrund seines derben Humors, sollte man es seinen Kindern nicht zumuten. Allen anderen empfehle ich die Demo und den Fans der Serie rate ich: Kaufen, marsch, marsch!
POSITIV
- tolle Comic-Präsentation
- gute Performance
- Import des Charakters aus Episode 1 möglich
- gute Performance
- Import des Charakters aus Episode 1 möglich
NEGATIV
- kurze Spieldauer (unter 10 Stunden)
- für unter 16-jährige ein zu derber Humor
- für unter 16-jährige ein zu derber Humor
74%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
gut
gut
(n.v.)
einfach
gut
(n.v.)
einfach
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G4 1 Ghz 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte 350 MB Festplatte Mac OS X 10.4 Internetverbindung |
G4 1,33 Ghz 1024 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.4.11 |
G5 1,6 Ghz 1024 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.5.4 |
iMac Intel Core 2 Duo 2 Ghz 1024 MB RAM ATI Radeon X1600 Mac OS X 10.4.11 |
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Penny Arcade - On the Rain-Slick Precipice of Darkness 2" bereit.





