Wolfenstein - Enemy Territory
Testbericht von Dirk
Entwickler: Brad Oliver
Herausgeber: Activision
System: Mac OS X*
Erschienen: Frühjahr 2005 in Englisch
Plattform: PPC*
Genre: Action
sonstige Kosten: keine
Kaufpreis: (kostenlos) ¤
Demo: Ja, Download now!
Freigabe: keine USK-Prüfung, Infos zur USK
Erst als Addon zu Return to Castle Wolfenstein gedacht, erschien bereits vor einiger Zeit Enemy Territory für Windows und Linux. Lange hoffte die Macintosh Spiele-Szene auf eine Macversion des Egoshooters. Brad Oliver nahm sich Anfang 2005 der Aufgabe des Portierens an.
Das 260 MB große Paket kommt als Diskimage mit Installer für das Spiel selbst und der Anti-Cheat-Software Punkbuster daher, die auf einem Großteil der Server benötigt wird.
Beim ersten Start werden die ersten Einstellungen wie Spielername, Auflösung und Gamma festgelegt. Diese sind natürlich jederzeit veränderbar. Bereits hier sollte der Button "Enable Punkbuster" betätigt werden, um auf möglichst vielen Servern spielen zu können und gleichzeitig den Anti-Cheat Client zu aktivieren.
Das Suchen des richtigen Servers wird jedoch etwas komplizierter. Enemy Territory macht besonders viel Spaß, wenn viele Leute mitspielen. Kämpfen etwa 8 Alliierte gegen 8 Soldaten der Achsenmächte, kommt bereits Spaß auf. Jedoch sollte auch auf die Pings geachtet werden, denn je mehr Spieler mitspielen, desto mehr werden die Leitungen belastet, was Lags hervorrufen kann. Hat man nun den perfekten Server gefunden, lädt das Spiel die Karte. Fehlen jedoch Plug-ins für diesen Server, so lädt das Programm automatisch die benötigten Dateien vom Server herunter und startet das Spiel danach.
Man sollte sich vorallem bemühen, seine Fähigkeiten dem Team nützlich zu machen. Gute Taten werden in XP (Experience oder auch Erfahrung) verbucht, dank dieser man mit der Zeit verbesserte Gegenstände und Fähigkeiten besitzt. So können die Soldaten mit der Zeit schneller laufen oder mehr Munitions/Medizinkisten verteilen.
Die sechs mitgelieferten Maps hätten unterschiedlicher nicht sein können. So spielt man zum Beispiel auf einer Karte in Nordafrika und muss zwei Goldkisten der Achsenmächte auf einen Truck verladen, jedoch davor den eigenen Panzer eskortieren, damit dieser die Tür zur Bank öffnet. Auf einer anderen Map muss ein Artilleriegeschütz der Deutschen so abgefangen werden, dass die Achsen Mächte es nicht abfeuern können.
Eine Spielrunde dauert normalerweise maximal 45 Minuten. Das Spiel endet jedoch früher, wenn der Gegner alle Ziele erreicht hat. Begonnen wird jede Karte mit einer 60 Sekunden langen Warmup-Phase, also dem Aufwärmen, damit die Truppen beider Seiten sich erst einmal auf die folgende Mission vorbereiten können.
Die Unterstützung für bis zu 64 Spieler verspricht Spaß, dennoch kann es passieren das Neulinge in dem Getümmel die Übersicht verlieren. Daher ist es ratsam auf Servern mit weniger Leuten zu beginnen und sich langsam zu steigern.
Für Leute die auf ihrem Mac einen sogenannten Dedizierten Server (also ein Server der dauernd läuft, man selbst aber nicht mitspielt) laufen lassen möchten, liegt im installierten Paket ein Programm dafür bereit.
Neben einem guten Rechner sollte man auch einen guten Internet-Zugang besitzen. So funktioniert das Spiel natürlich auch mit einem 56k Modem, jedoch wird der Ping bei einem DSL-Zugang deutlich besser sein.
Selbst auf den höchsten Einstellungen fehlen den Waffen kleinere Feinheiten, wie sie etwa in Medal of Honor oder Call of Duty, in großen Mengen vorkommen.
Der Sound ist jedoch schon ein kleines bisschen besser Gelungen. In größeren Schlachten fliegen einem die Kugeln nur so um die Ohren. Kommandos des "Voice-Menu" sind stimmig, jedoch gibt es beinahe zu viele Sprüche, wodurch nur Langzeit-Zocker genau wissen werden, welchen Spruch sie gerade suchen und welche Tastenkombination dafür zuständig ist.
Das Spiel ist kostenlos zu haben und das Orignalspiel (Return to Castle Wolfenstein) wird nicht benötigt: Was will man mehr?
Installation und Start
Als erstes sollte gesagt sein, dass man bei Enemy Territory vergeblich nach einem Einzelspielermodus sucht. Das Spiel ist nur online spielbar. Jedoch ist Enemy Territory kostenlos für alle zu haben, denn Return to Castle Wolfenstein wird zum Spielen nicht benötigt.Das 260 MB große Paket kommt als Diskimage mit Installer für das Spiel selbst und der Anti-Cheat-Software Punkbuster daher, die auf einem Großteil der Server benötigt wird.
Beim ersten Start werden die ersten Einstellungen wie Spielername, Auflösung und Gamma festgelegt. Diese sind natürlich jederzeit veränderbar. Bereits hier sollte der Button "Enable Punkbuster" betätigt werden, um auf möglichst vielen Servern spielen zu können und gleichzeitig den Anti-Cheat Client zu aktivieren.
Das Suchen des richtigen Servers wird jedoch etwas komplizierter. Enemy Territory macht besonders viel Spaß, wenn viele Leute mitspielen. Kämpfen etwa 8 Alliierte gegen 8 Soldaten der Achsenmächte, kommt bereits Spaß auf. Jedoch sollte auch auf die Pings geachtet werden, denn je mehr Spieler mitspielen, desto mehr werden die Leitungen belastet, was Lags hervorrufen kann. Hat man nun den perfekten Server gefunden, lädt das Spiel die Karte. Fehlen jedoch Plug-ins für diesen Server, so lädt das Programm automatisch die benötigten Dateien vom Server herunter und startet das Spiel danach.
Aus 5 Klassen sollt ihr wählen können
Ist man auf dem Server gelandet, sollte man als erstes das sogenannte "Limbo"-Menü aufrufen. Hier wählt man, ob man auf der Seite der Achsenmächte oder doch lieber einen Alliierten spielen will und welche Soldatenklasse man sein möchte. Hier stehen fünf zur Auswahl:- Der Soldier etwa, besitzt keine besondere Fertigkeit, kann dafür aber schwere Waffen wie die Panzerfaust oder den Flammenwerfer benutzen. Er sollte die unterstützende Feuerkraft für den Rest des Teams dienen.
- Der Medic hingegen ist nur mit der Thompson bzw. MP40 bewaffnet. Seine Stärke liegt dafür darin, Med-Kits zu verteilen. Eine andere und vielleicht wichtigere Aufgabe für den Feldmediziner: Er kann schwer verwundete Kameraden wieder in den Kampf zurückholen. Dies kann in starken Gefechten einen wichtigen Punkt ausmachen, denn dadurch gewinnt eine Gruppe Soldaten schnell an Feuerkraft zurück.
- Der Engineer versteht sich auf die Technik für die Teams. Ebenfalls nur leicht bewaffnet, muss er an verschiedene Stellen der Karten, MG-Nester vorbereiten, Sprengladungen legen oder Minen platzieren. Diese sind vorerst nur für das eigene Team zu sehen und werden durch Fähnchen markiert.
- Ein Spieler in der Rolle des Field-Ops verteilt fleißig Munitionskästen oder wirft farbige Rauchbomben. Von diesem Rauch sollten sich Spieler jedoch fernhalten, da dort innerhalb von fünf Sekunden ein schwerer Luftangriff stattfinden wird.
- Letztendlich der Covert-Ops: Er ist mit Scharfschützengewehren, Rauchgranaten, und ferngesteuerten Sprengladungen ausgestattet. Seine Rauchgranaten (diesmal mit grauem Rauch) sind jedoch ungefährlich, und dienen eher der Tarnung. Seine wichtigste Funktion ist allerdings eine andere: Er kann sich der Kleidung gefallener Gegner bedienen und somit Verwirrung innerhalb der Reihen des Gegners stiften. Von weitem wird er als gerade diese Person identifiziert, dessen Kleidung er sich ermächtigt hat, von nahem jedoch nicht. Weshalb der Covert-Ops möglich große Wege um Gegner herum machen sollte wenn er nicht enttarnt werden möchte. Schießt der Covert-Ops jedoch auf seinen Feind, so verliert der die Kleidung automatisch und ist nun wieder in seiner alten Kleidung zu sehen.
Die Kämpfe
Hat man sich nun für eine Seite und Klasse entschieden, erscheint man im Spiel beim nächsten Rush. Hier werden, wie in Battlefield 1942, alle mit einem Mal wieder in das Spiel geworfen. Die Wartezeit kann bis zu 25 Sekunden dauern. Von nun an, sollte man seiner Klasse möglichst schnell gerecht werden und etwa an Strategisch wichtigen Stellen Med-Kits beziehungsweise Munitionskisten ablegen, das Commando Zentrum errichten oder einfach den nächsten Gegner aufhalten.Man sollte sich vorallem bemühen, seine Fähigkeiten dem Team nützlich zu machen. Gute Taten werden in XP (Experience oder auch Erfahrung) verbucht, dank dieser man mit der Zeit verbesserte Gegenstände und Fähigkeiten besitzt. So können die Soldaten mit der Zeit schneller laufen oder mehr Munitions/Medizinkisten verteilen.
Die sechs mitgelieferten Maps hätten unterschiedlicher nicht sein können. So spielt man zum Beispiel auf einer Karte in Nordafrika und muss zwei Goldkisten der Achsenmächte auf einen Truck verladen, jedoch davor den eigenen Panzer eskortieren, damit dieser die Tür zur Bank öffnet. Auf einer anderen Map muss ein Artilleriegeschütz der Deutschen so abgefangen werden, dass die Achsen Mächte es nicht abfeuern können.
Eine Spielrunde dauert normalerweise maximal 45 Minuten. Das Spiel endet jedoch früher, wenn der Gegner alle Ziele erreicht hat. Begonnen wird jede Karte mit einer 60 Sekunden langen Warmup-Phase, also dem Aufwärmen, damit die Truppen beider Seiten sich erst einmal auf die folgende Mission vorbereiten können.
Die Server
Das Laden der Server Liste dauert auf dem Testrechner ca. zwei Sekunden. Jedoch sollte man sich etwas vorsehen. Es hat sich gezeigt, dass es sehr vorteilhaft ist, Passwort geschützte Server direkt herausfiltern zu lassen, da man ja zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit das Passwort nicht besitzt. Andere Server lassen Spieler mit einem hohen Ping nicht verbinden, um den eigenen und den der bereits spielenden Leute nicht in Mitleidenschaft ziehen zu lassen. Punkbuster ist wie gesagt, ein Muss für beinahe jeden Server. Die Software sucht jedes Mal selbst nach einem verfügbaren Update, um auf den neuesten Stand zu bleiben.Die Unterstützung für bis zu 64 Spieler verspricht Spaß, dennoch kann es passieren das Neulinge in dem Getümmel die Übersicht verlieren. Daher ist es ratsam auf Servern mit weniger Leuten zu beginnen und sich langsam zu steigern.
Für Leute die auf ihrem Mac einen sogenannten Dedizierten Server (also ein Server der dauernd läuft, man selbst aber nicht mitspielt) laufen lassen möchten, liegt im installierten Paket ein Programm dafür bereit.
Die Performance und Mehrspieler-Code
Die Performance kann sehr Map abhängig sein. Je größer die Map bzw. je mehr Aufgaben auszuführen sind, desto schneller können langsamere Rechner erhebliche Probleme bekommen. Auf dem Testrechner jedoch lief das Spiel, während der gesamten Zeit, ohne Probleme. Da es sich um reines Multiplayer Spiel handelt, sollte möglichst auf die Performance und nicht auf grafische Feinheiten geachtet werden. Schnelligkeit ist hier unbedingt von Nöten.Neben einem guten Rechner sollte man auch einen guten Internet-Zugang besitzen. So funktioniert das Spiel natürlich auch mit einem 56k Modem, jedoch wird der Ping bei einem DSL-Zugang deutlich besser sein.
Grafik & Sound
Return to Castle Wolfenstein benutzt die Quake 3 Engine. Da dieser Grafikmotor doch inzwischen in die Jahre gekommen ist, sollte man keine Grafik im Stil von Doom 3 erwarten.Selbst auf den höchsten Einstellungen fehlen den Waffen kleinere Feinheiten, wie sie etwa in Medal of Honor oder Call of Duty, in großen Mengen vorkommen.
Der Sound ist jedoch schon ein kleines bisschen besser Gelungen. In größeren Schlachten fliegen einem die Kugeln nur so um die Ohren. Kommandos des "Voice-Menu" sind stimmig, jedoch gibt es beinahe zu viele Sprüche, wodurch nur Langzeit-Zocker genau wissen werden, welchen Spruch sie gerade suchen und welche Tastenkombination dafür zuständig ist.
Fazit
Wolfenstein - Enemy Territory ist ein tolles Spiel. Trotz des Minuspunkts in der Grafik verliert das Spiel auf keinen Fall an Spielspass. Dennoch: Wer nur mit Modem dieses Spiel spielen möchte, sollte sich auf höhere Telefonrechnungen einstellen, da man für viele Stunden mit dem Internet verbunden sein wird. Ein DSL-Zugang und eine Flatrate sind daher sicherlich ratsam.Das Spiel ist kostenlos zu haben und das Orignalspiel (Return to Castle Wolfenstein) wird nicht benötigt: Was will man mehr?

POSITIV
- kostenlos, RtCW wird nicht benötigt
- sehr ausgeglichen
- Mehrspielermodus für bis zu 64 Spieler
- sehr ausgeglichen
- Mehrspielermodus für bis zu 64 Spieler
NEGATIV
- veraltete Grafik, fehlende Details
- Flatrate wird empfohlen
- Flatrate wird empfohlen
86%
Grafik:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
Sound:
Netzwerkspiel:
Schwierigkeit:
mittel
gut
sehr gut
mittel
gut
sehr gut
mittel
| MINIMUM | STANDARD | OPTIMUM | TESTRECHNER |
| G4 700 Mhz 256 MB RAM 32 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3 Internetzugang |
G4 900 Mhz 512 MB RAM 64 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3.8 DSL-Zugang |
G4 1,3 Ghz 1024 MB RAM 128 MB Grafikkarte Mac OS X 10.3.8 DSL-Zugang |
G5 2,5 Ghz Dual 4096 MB RAM Radeon 9800XT (256 MB) Mac OS X 10.3.8 |
* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt als der Artikel geschrieben wurde. Eventuell stehen auf der Homepage des Herausgebers bzw. Entwicklers Updates für "Wolfenstein - Enemy Territory" bereit.





