IM FOKUS



FORUM AKTUELL
-
Ingamium
» letzte Antwort von ShowGetter -
StarCraft 2
» letzte Antwort von Felix -
Magic Trackpad
» letzte Antwort von Big Hornet -
Programm-/Spiele-Tipps für iPhone & ...
» letzte Antwort von Felix -
Vokabeltrainer für das Terminal
» letzte Antwort von hoffi -
ne Batzen .avi's in iTunes
» letzte Antwort von Felix -
Partion für Bootcamp anlegen
» letzte Antwort von hagbard -
Starcraft 2 Systemvoraussetzungen
» letzte Antwort von dr.zeissler -
Ram für iMac 2.4 GHz
» letzte Antwort von Öpfeli -
Razer DeathAdder
» letzte Antwort von fox77
Intel GMA950 - Der Grafikchip im Mac mini
Autor: Matti
Apple hat sich beim neuen Mac mini mit Intel-Prozessor dazu entschieden einen Grafikchip von Intel zu verwenden. Viele werden bestimmt fragen: "Wie? Intel macht Grafikchips?"
Es ist tatsächlich so, dass Intel im Bereich der OnBoard/Notebook-Chipsätze sogar Marktführer ist. Viele sehr billige Notebooks (~600 Euro Klasse) laufen mit solchen Chipsätzen. Weiterhin sind auf teureren Intel-Mainboards diese Grafikchipsätze verbaut. Das bedeutet jedoch nicht, das diese genutzt werden, da meist eine AGP oder PCI Express Grafikkarte zum Einsatz kommt.
Da Games4Mac eine Seite über Spiele ist, betrachten wir hier in erster Linie die Spiele-Performance. Aber erst mal kommen wir zur technischen Seite. Der GMA950 ist ein Grafikchip der aktuellen Generation. Er unterstützt Pixel Shader 2.0 und Vertex Shader 3.0, wobei der Vertex Shader über die CPU emuliert wird, also somit nicht Hardware-Beschleunigt ist. Das macht ihn aber trotzdem kompatibel zu CoreImage und CoreVideo, bedeutet aber, dass modernen Spielen nur eine moderne Hardware vorgetäuscht wird. Wesentliche Arbeiten laufen dabei auf der CPU. Das betrifft aber nur Spiele, da CoreImage nicht über den Vertex Shader, sondern über den Pixel Shader laufen. Dieser ist in der Grafikkarte vorhanden.
Der Chip hat keinen eigenen Grafikspeicher. Das bedeutet, dass dafür der (langsame) Hauptspeicher verwendet wird. Laut den Dokumenten von Intel wird der Grafikspeicher dynamisch verwendet. Das bedeutet, dass nur soviel Hauptspeicher genutzt wird, wie auch gebraucht wird. Somit geht kein Arbeitsspeicher verloren. Jedoch ist auch diese Lösung sehr langsam. Wie performant CoreImage auf diesem Grafikchip ist, wird sich zeigen. Denn CoreImage lebt vom schnellen Grafikspeicher. Jedoch ist anzunehmen, dass beispielsweise der Welleneffekt in Dashboard nicht ruckeln wird. Professionelle Bearbeitung von Bildern über CoreImage könnte da schon schwieriger werden, da hier selbst moderne Grafikkarten ins Schwitzen kommen können.
Da Games4Mac den Mac mini natürlich noch nicht zum Testen vor Ort hat, werten wir erst mal Benchmarks vom Windows-PC aus (Quelle: Anandtech). Der Test lief auf einem Pentium 4 mit 3,6 Ghz und 1GB DDR2 RAM. Folgende Ergebnisse, alle mit 800x600 in High Quality:

Das bedeutet, dass auf einem Mac mini eher weniger Fps zu erwarten sind, da dieser nur 1,6 Ghz hat und der CoreSolo/Duo in dieser Taktfrequenz langsamer als der Pentium 4 mit 3,6 Ghz ist. Der zweite Kern beim CoreDuo wird bei diesen Spielen nicht so stark, bzw. gar nicht genutzt. Weiterhin wird der Grafikkarten-Treiber wohl weniger optimiert sein, als unter Windows, da dieser unter Mac OS X noch keine so lange Entwicklungszeit wie zum Beispiel die Treiber von ATi haben. Das Spiele unter Windows auch allgemein besser laufen als unter Mac OS X, ist ebenfalls kein Geheimnis. Das lässt leider den Schluss zu, das der Mac mini zum Spielen nicht geeignet ist. Genauere Benchmarks werden nachgeliefert.
Apple hat sich wohl für den Intel-Chip entschieden, da dieser günstig von Intel zu beziehen ist und trotzdem CoreImage unterstützt. Weiterhin will man wohl Abstand zum MacBook Pro und iMac gewinnen. Bleibt zu hoffen, dass Apple diese "Idee" nicht im iBook Nachfolger verwenden wird. Denn außer der schlechten Performance, könnte das einige Switcher davon abhalten, sich einen Einstiegs-Mac, wie den Mac mini, zu kaufen, denn Shared-Memory Grafikchips genießen im PC-Sektor (zu Recht) keinen guten Ruf.
Anandtech Benchmark
G4M: Mac mini G4 Benchmark
Es ist tatsächlich so, dass Intel im Bereich der OnBoard/Notebook-Chipsätze sogar Marktführer ist. Viele sehr billige Notebooks (~600 Euro Klasse) laufen mit solchen Chipsätzen. Weiterhin sind auf teureren Intel-Mainboards diese Grafikchipsätze verbaut. Das bedeutet jedoch nicht, das diese genutzt werden, da meist eine AGP oder PCI Express Grafikkarte zum Einsatz kommt.
Da Games4Mac eine Seite über Spiele ist, betrachten wir hier in erster Linie die Spiele-Performance. Aber erst mal kommen wir zur technischen Seite. Der GMA950 ist ein Grafikchip der aktuellen Generation. Er unterstützt Pixel Shader 2.0 und Vertex Shader 3.0, wobei der Vertex Shader über die CPU emuliert wird, also somit nicht Hardware-Beschleunigt ist. Das macht ihn aber trotzdem kompatibel zu CoreImage und CoreVideo, bedeutet aber, dass modernen Spielen nur eine moderne Hardware vorgetäuscht wird. Wesentliche Arbeiten laufen dabei auf der CPU. Das betrifft aber nur Spiele, da CoreImage nicht über den Vertex Shader, sondern über den Pixel Shader laufen. Dieser ist in der Grafikkarte vorhanden.
Der Chip hat keinen eigenen Grafikspeicher. Das bedeutet, dass dafür der (langsame) Hauptspeicher verwendet wird. Laut den Dokumenten von Intel wird der Grafikspeicher dynamisch verwendet. Das bedeutet, dass nur soviel Hauptspeicher genutzt wird, wie auch gebraucht wird. Somit geht kein Arbeitsspeicher verloren. Jedoch ist auch diese Lösung sehr langsam. Wie performant CoreImage auf diesem Grafikchip ist, wird sich zeigen. Denn CoreImage lebt vom schnellen Grafikspeicher. Jedoch ist anzunehmen, dass beispielsweise der Welleneffekt in Dashboard nicht ruckeln wird. Professionelle Bearbeitung von Bildern über CoreImage könnte da schon schwieriger werden, da hier selbst moderne Grafikkarten ins Schwitzen kommen können.
Da Games4Mac den Mac mini natürlich noch nicht zum Testen vor Ort hat, werten wir erst mal Benchmarks vom Windows-PC aus (Quelle: Anandtech). Der Test lief auf einem Pentium 4 mit 3,6 Ghz und 1GB DDR2 RAM. Folgende Ergebnisse, alle mit 800x600 in High Quality:

Das bedeutet, dass auf einem Mac mini eher weniger Fps zu erwarten sind, da dieser nur 1,6 Ghz hat und der CoreSolo/Duo in dieser Taktfrequenz langsamer als der Pentium 4 mit 3,6 Ghz ist. Der zweite Kern beim CoreDuo wird bei diesen Spielen nicht so stark, bzw. gar nicht genutzt. Weiterhin wird der Grafikkarten-Treiber wohl weniger optimiert sein, als unter Windows, da dieser unter Mac OS X noch keine so lange Entwicklungszeit wie zum Beispiel die Treiber von ATi haben. Das Spiele unter Windows auch allgemein besser laufen als unter Mac OS X, ist ebenfalls kein Geheimnis. Das lässt leider den Schluss zu, das der Mac mini zum Spielen nicht geeignet ist. Genauere Benchmarks werden nachgeliefert.
Apple hat sich wohl für den Intel-Chip entschieden, da dieser günstig von Intel zu beziehen ist und trotzdem CoreImage unterstützt. Weiterhin will man wohl Abstand zum MacBook Pro und iMac gewinnen. Bleibt zu hoffen, dass Apple diese "Idee" nicht im iBook Nachfolger verwenden wird. Denn außer der schlechten Performance, könnte das einige Switcher davon abhalten, sich einen Einstiegs-Mac, wie den Mac mini, zu kaufen, denn Shared-Memory Grafikchips genießen im PC-Sektor (zu Recht) keinen guten Ruf.
Weitere Informationen
Intel GMA950 ProduktseiteAnandtech Benchmark
G4M: Mac mini G4 Benchmark
