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Mac OS X Panther im Überblick
Nach langem Warten und vielen Gerüchten über die neue Version des Mac
OS ist es nun endlich soweit. Seit wenigen Tagen ist der Panther unter
uns und stellt eine neue Marke auf, an der andere Systeme sich messen
können.
Welche Gerüchte sich bewahrheitet haben und was Panther sonst noch an Neuerungen zu bieten hat, wollen wir uns in diesem Überblick etwas näher ansehen. Aber soviel wird vorweg schon einmal verraten: Mac OS X 10.3 ist bisher Apples bestes System und bringt, wie damals schon 10.2, viele sinnvolle Neuerungen.
Tipp: Bei der Installation von Panther sollte man darauf achten, dass man nicht alle Druckertreiber und nicht alle asiatischen Schriften auswählt. Dadurch lässt sich der Speicherplatzbedarf ungemein verkleinern.
Auch neu ist das farbliche hervorheben markierter Icons, der Ausdehnungseffekt beim Öffnen, die integrierte Zeichentabelle für Sonderzeichen, die Dateisuche und - auf vielfachen Wunsch - auch wieder die von OS 9 bekannten Etiketten zum Organisieren und Hervorheben von Icons. Ebenfalls sehr nett ist der neu enthaltene Programmumschalter, der mit Apfel-Tab aufgerufen wird und nun neben einer viel besseren Darstellung auch eine direkte Auswahl per Mauszeiger oder Scrollrad erlaubt.
Bei F9 werden alle sichtbaren Fenster so verkleinert, dass sie zusammen auf den Schirm passen. Dabei laufen selbst Videos verkleinert weiter und beim Bewegen des Mauszeigers über die Fenster wird der zugehörige Programmname eingeblendet.
Bei F10 werden nur die Fenster des aktuell im Vordergrund laufenden Programms hervorgehoben und bei Bedarf auch passend verkleinert.
Und mit F11 werden alle Fenster "an den Rand" geschoben, um eine freie Sicht auf den Desktop zu erhalten.
Besonders schön ist, dass mit diesen Möglichkeiten nicht nur Platz und Übersicht geschaffen werden kann, sondern dass auch Drag&Drop in der Exposé Ansicht funktioniert. Selbstverständlich lassen sich all diese Fenster per Mausklick hervorholen oder die Übersicht per Tastendruck beenden, um wieder zur vorherigen "Unordnung" zurückzukehren.
Erwähnenswert ist auch, dass die verschiedenen Funktionen entweder durch einzelnen Tastendruck an- und ausgeschaltet oder nur während des Gedrückthaltens der Taste aktiviert werden können. Selbstverständlich ist es möglich die Tasten beliebig umzulegen, falls F9-F11 nicht gefallen. Eine Aktivierung über die Bildschirmecken ist ebenfalls einstellbar.
Eine weitere Neuerung ist FileVault (Datei-Safe), die es jetzt ermöglicht, den kompletten Userordner verschlüsseln zu lassen. Dabei geschieht das Ver- und Entschlüsseln in Echtzeit im Hintergrund, so dass man bis auf eine unvermeidbare Geschwindigkeitseinbuße von dieser Sicherheit nichts mitbekommt.
Der DVD-Player ist erwachsen geworden und besitzt neben einem neuen Aussehen jetzt auch echte Surround-Unterstützung, zum Beispiel über die beim G5 integrierten (oder per Karte nachgerüsteten) optischen Audioausgänge. Auch die Anzeige auf einem Zweitmonitor oder Fernseher wurde neben vielen anderen Neuerungen eingeführt. Besonders nützlich ist die Bookmark-Funktion. So speichert der DVD Player die Stelle, an der man aufgehört hat die DVD anzusehen. Beim nächsten Einlegen der DVD fragt das Programm dann, ob man an der gesicherten Stelle weiterschauen möchte oder nicht. Man kann aber auch selbst Bookmarks anlegen, um so besonders spannende Stellen schnell wieder zu finden.
Das Programm Vorschau ist jetzt neben vielen anderen Verbesserungen einer der schnellsten PDF-Viewer überhaupt. Das betrachten langer PDF-Dokumente hat noch nie soviel Spaß gemacht wie mit Vorschau. Das Scrollen durch lange Texte geschieht rasend schnell. Bei entsprechendem Rechner werden die Seiten sogar in Echtzeit berechnet.
Auch Mail wurde noch einmal überarbeitet und ist jetzt nicht nur schneller sondern besitzt auch neue Funktionen wie den "Thread-View", der automatisch Mails zum gleichen Betreff zusammenfasst und so mehr Übersicht im Posteingang schafft.
Neu ist neben vielen kleinen Tools auch das enthaltene Programm "Schriftsammlung", mit dem alle installierten Schriften übersichtlich verwaltet werden können. Aber genau genommen wurde fast jedes von Jaguar bekannte Programm nochmals verbessert. Das "Adressbuch" bietet jetzt mehr Felder und Funktionen, die "Aktivitäts-Anzeige" kann nun auch Festplatten oder Netzwerknutzung grafisch darstellen und Sherlock kann noch mehr als zuvor. In Panther sind aber auch neue Versionen von Safari, iCal, iSync oder dem Festplatten-Dienstprogramm enthalten.
Für Entwickler ist das neue XCode interessant. Es wurden so gut wie alle Tools komplett überarbeitet und liegen, wie zum Beispiel der Applescript Editor, in neuen Versionen vor. Das Schreiben eigener Software ist somit noch einfacher geworden und die XCode-Tools stellen sogar viele teure Entwicklertools in den Schatten.
Welche Gerüchte sich bewahrheitet haben und was Panther sonst noch an Neuerungen zu bieten hat, wollen wir uns in diesem Überblick etwas näher ansehen. Aber soviel wird vorweg schon einmal verraten: Mac OS X 10.3 ist bisher Apples bestes System und bringt, wie damals schon 10.2, viele sinnvolle Neuerungen.
Die Installation
Das Installieren des soeben erhaltenen Panthers unterscheidet sich nicht großartig von den Vorgängerversionen. Wie immer hat man die Auswahl zwischen einem Update des bestehenden 10.2 Systems oder der Neuinstallation. Die eigentliche Installation nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als Jaguar, was aber durch den Zuwachs an Funktionen mehr als gerechtfertigt ist und immernoch sehr zügig im Vergleich zu anderen Systemen vonstatten geht. Die hier vorliegende Version von Panther besteht aus 4 CDs (3 CDs für das System und 1 CD mit den XCode Developer Tools), die aber nicht unbedingt alle benötigt werden.Tipp: Bei der Installation von Panther sollte man darauf achten, dass man nicht alle Druckertreiber und nicht alle asiatischen Schriften auswählt. Dadurch lässt sich der Speicherplatzbedarf ungemein verkleinern.
Frisches Aussehen
Schon beim ersten Start nach der Neuinstallation fällt einem bei dem neuem Intro-Movie sofort auf, dass Panther ein neues Aussehen bekommen hat. Das zu Grunde liegende Motto ist mehr Übersicht und ein edleres Erscheinungsbild oder weg vom bunten Aqua hin zum eleganten "Brushed Metall". Diese teilweise subtilen Änderungen findet man fast überall, ob im Fensterdesign, das neue Apple Logo oder in den Programmen. Gesamt gesehen ist dieser "Imagewechsel" sehr gut gelungen und erleichtert die Arbeit, da die Oberfläche aufgeräumter wirkt.Der Finder
Nach dem ersten Start und dem ersten Blick auf den Finder wird man feststellen, dass dieser komplett überholt wurde. Am auffälligsten ist das neue Design der Fenster. Im Finderfenster sind links übersichtlich die vorhandenen Laufwerke, Medien, der persönliche Ordner und die Netzwerkverbindungen angeordnet. Je nach persönlichen Vorlieben kann man diese Auflistung beliebig anpassen und nach Wunsch durch eigene Ordner erweitern, um diese schnell verfügbar zu haben.Auch neu ist das farbliche hervorheben markierter Icons, der Ausdehnungseffekt beim Öffnen, die integrierte Zeichentabelle für Sonderzeichen, die Dateisuche und - auf vielfachen Wunsch - auch wieder die von OS 9 bekannten Etiketten zum Organisieren und Hervorheben von Icons. Ebenfalls sehr nett ist der neu enthaltene Programmumschalter, der mit Apfel-Tab aufgerufen wird und nun neben einer viel besseren Darstellung auch eine direkte Auswahl per Mauszeiger oder Scrollrad erlaubt.
Die Geschwindigkeit
Auffällig ist auch, dass alles irgendwie schneller von der Hand geht. Der Finder und die Menüs sind deutlich flüssiger geworden, viele Programme starten sichtbar schneller und auch die Spiele profitieren von den Verbesserungen an der OpenGL Implementierung. Das Scrollen der Fensterinhalte macht jetzt auch im Finder richtig Spaß. Es kommt der Schnelligkeit von Mac OS 9 sehr nah.Exposé, das Übersichtswunder
Mit Exposé hat Apple etwas eingeführt, was wohl in wenigen Wochen keiner mehr vermissen möchte. Nie wieder Probleme mit verdeckten Fenstern oder Icons auf dem Desktop, an die man nicht mehr herankommt, weil zum Beispiel ein Safari-Fenster im Weg ist. Mit Exposé genügt jetzt ein Tastendruck und die geöffneten Fenster werden so angeordnet, dass man auf einen Blick alle sieht und so leicht findet, wonach man sucht.Bei F9 werden alle sichtbaren Fenster so verkleinert, dass sie zusammen auf den Schirm passen. Dabei laufen selbst Videos verkleinert weiter und beim Bewegen des Mauszeigers über die Fenster wird der zugehörige Programmname eingeblendet.
Bei F10 werden nur die Fenster des aktuell im Vordergrund laufenden Programms hervorgehoben und bei Bedarf auch passend verkleinert.
Und mit F11 werden alle Fenster "an den Rand" geschoben, um eine freie Sicht auf den Desktop zu erhalten.
Besonders schön ist, dass mit diesen Möglichkeiten nicht nur Platz und Übersicht geschaffen werden kann, sondern dass auch Drag&Drop in der Exposé Ansicht funktioniert. Selbstverständlich lassen sich all diese Fenster per Mausklick hervorholen oder die Übersicht per Tastendruck beenden, um wieder zur vorherigen "Unordnung" zurückzukehren.
Erwähnenswert ist auch, dass die verschiedenen Funktionen entweder durch einzelnen Tastendruck an- und ausgeschaltet oder nur während des Gedrückthaltens der Taste aktiviert werden können. Selbstverständlich ist es möglich die Tasten beliebig umzulegen, falls F9-F11 nicht gefallen. Eine Aktivierung über die Bildschirmecken ist ebenfalls einstellbar.
Sicherheit
Für all diejenigen, die auf Ihrer Festplatte wichtige Daten sichern müssen, bietet Panther nun neue Sicherheitsfunktionen. Als erstes sei hier die Möglichkeit erwähnt, den Papierkorb sicher zu entleeren, so dass gelöschte Dokumente nicht einfach wiederhergestellt werden können.Eine weitere Neuerung ist FileVault (Datei-Safe), die es jetzt ermöglicht, den kompletten Userordner verschlüsseln zu lassen. Dabei geschieht das Ver- und Entschlüsseln in Echtzeit im Hintergrund, so dass man bis auf eine unvermeidbare Geschwindigkeitseinbuße von dieser Sicherheit nichts mitbekommt.
Schneller Benutzerwechsel
Mit "Fast User Switching" ist nun auch die Möglichkeit gegeben ohne sich abzumelden, zu einem anderem Benutzerkonto zu wechseln. Bei entsprechender Grafikkarte dreht sich dabei sogar der ganze Desktop als 3D-Würfel um den Benutzerwechsel grafisch darzustellen. Dies ist besonders praktisch für Familien. So kann der Sohn schnell seine eMails abrufen, ohne dass der Vater Angst haben muss, dass seine gerade fertiggestellte Steuererklärung versehentlich gelöscht wird.Programmneuerungen
Auch bei den mitgelieferten Programmen hat sich viel getan.Der DVD-Player ist erwachsen geworden und besitzt neben einem neuen Aussehen jetzt auch echte Surround-Unterstützung, zum Beispiel über die beim G5 integrierten (oder per Karte nachgerüsteten) optischen Audioausgänge. Auch die Anzeige auf einem Zweitmonitor oder Fernseher wurde neben vielen anderen Neuerungen eingeführt. Besonders nützlich ist die Bookmark-Funktion. So speichert der DVD Player die Stelle, an der man aufgehört hat die DVD anzusehen. Beim nächsten Einlegen der DVD fragt das Programm dann, ob man an der gesicherten Stelle weiterschauen möchte oder nicht. Man kann aber auch selbst Bookmarks anlegen, um so besonders spannende Stellen schnell wieder zu finden.
Das Programm Vorschau ist jetzt neben vielen anderen Verbesserungen einer der schnellsten PDF-Viewer überhaupt. Das betrachten langer PDF-Dokumente hat noch nie soviel Spaß gemacht wie mit Vorschau. Das Scrollen durch lange Texte geschieht rasend schnell. Bei entsprechendem Rechner werden die Seiten sogar in Echtzeit berechnet.
Auch Mail wurde noch einmal überarbeitet und ist jetzt nicht nur schneller sondern besitzt auch neue Funktionen wie den "Thread-View", der automatisch Mails zum gleichen Betreff zusammenfasst und so mehr Übersicht im Posteingang schafft.
Neu ist neben vielen kleinen Tools auch das enthaltene Programm "Schriftsammlung", mit dem alle installierten Schriften übersichtlich verwaltet werden können. Aber genau genommen wurde fast jedes von Jaguar bekannte Programm nochmals verbessert. Das "Adressbuch" bietet jetzt mehr Felder und Funktionen, die "Aktivitäts-Anzeige" kann nun auch Festplatten oder Netzwerknutzung grafisch darstellen und Sherlock kann noch mehr als zuvor. In Panther sind aber auch neue Versionen von Safari, iCal, iSync oder dem Festplatten-Dienstprogramm enthalten.
Für Entwickler ist das neue XCode interessant. Es wurden so gut wie alle Tools komplett überarbeitet und liegen, wie zum Beispiel der Applescript Editor, in neuen Versionen vor. Das Schreiben eigener Software ist somit noch einfacher geworden und die XCode-Tools stellen sogar viele teure Entwicklertools in den Schatten.





